Meine Lerntaktik: 5 Tipps für eine perfekte Examensvorbereitung

Von Mohamed El-Sheikh

 

Während des Studiums und jetzt nach meinem Examen wurde und werde ich vor allem eines gefragt: „Wie lernst Du für das Jura-Studium und das Examen?“ – eine wirklich gute Frage, da die Antwort dazu für jeden Studenten und Referendaren elementar ist. „Aus Fehlern lernt man“ trifft auch beim Lernen gut zu. Es gibt natürlich kein „Allheilmittel“. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen, Fehler ausmerzen und erkunden, welche Lerntaktiken und Materialien am besten zum eigenen Lerntyp passen.

Ich möchte Euch aber gerne an meinen eigenen Erfahrungen und auch Fehlern teilhaben lassen. Denn wenn man mich fragt, wie mein „Lernmodell“ aussieht, dann kann ich das auf fünf Bereiche herunterbrechen:

 

 

1. Finde Deinen individuellen Lerntyp heraus

Aus der Forschung ist bekannt, dass es nicht nur einen Lerntyp gibt. Vielmehr gibt es vier verschiedene: Den visuellen, auditiven, motorischen und kommunikativen. Selten jedoch gehört man nur zu einem... mehr

2. Das richtige Zeitmanagement

Wenn ihr herausgefunden habt, welche Lernmethode am besten zu euch passt, dann braucht ihr nur noch genug Zeit, diese auch anzuwenden. Jeder kennt sie und die meisten von euch haben sie vermutlich auch schon mal... mehr

3. Die richtige Work-Life-Balance

Mit dem richtigen Zeitmanagement ist es nämlich auch möglich, die passende Kombination aus Arbeit und Leben zu finden. Denn wer aus Zeitgründen in zwei Wochen den Stoff lernen muss, für den er eigentlich vier... mehr

4. Die richtigen Materialien

Gerade Jurastudenten kennen das Problem. Während z.B. Mediziner oft nur zwischen zwei, drei Lehrbüchern auswählen müssen, haben es angehende Juristen schon schwerer. Dutzende Lehrbücher, Skripten, Loseblattmaterialien,... mehr

5. Die sechste Säule: Klausuren, Klausuren, Klausuren, Fälle, Fälle, Fälle

Wer meint, nach all der Wiederholung den Stoff zu beherrschen, der ist bereit für die sechste – und meiner Meinung nach wichtigste – Säule, denn sie befriedigt den motorischen... mehr

6. Fazit

Ich hoffe sehr, dass ich euch einen guten Einblick in meine Lernwelt geben konnte. Natürlich hängt meine Art zu lernen von meinen subjektiven Bedürfnissen, Ansprüchen und Zielen ab, aber ein paar generelle Tipps konnte ich euch geben. Wenn ihr einige dieser Tipps beachtet, wird euch auffallen, dass auch das Jurastudium nicht bedeuten muss, dass man monatelang von 8 bis 18 Uhr in der Uni-Bibliothek sitzt. Wer Struktur in seine Lernphasen bringt, kann auch mal etwas mit Freunden unternehmen und wird trotzdem nicht durchfallen.

Nicht umsonst schneiden oft diejenigen am besten ab, die entspannt in die Klausur bzw. ins Examen gehen – und das erreicht man am besten, indem man früh genug anfängt, eine gute Work-Life-Balance schafft, die richtigen Materialien zur richtigen Zeit verwendet und viele Klausuren zur Übung schreibt.

Viel Erfolg!

Euer Mohamed El-Sheikh

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