Weg zum Prädikatsexamen

Diese Tipps helfen

Das Prädikatsexamen ist heiß begehrt und der Traum fast aller Jurastudenten und Referendare – denn es ist gewissermaßen der Türöffner in große Kanzleien oder in den Staatsdienst.

Welche Punktzahl benötigen Jura-Studenten für ein Prädikatsexamen?

Das Staatsexamen sollte hierfür auf der Jura-Notenskala mit einem „vollbefriedigend“ abgeschlossen werden. Die Einzelbewertungen in der Prüfung werden zu einer Gesamtnote zusammengefasst. Bei den dann errechneten Werten entsprechen die Punktzahlen 9,00 bis 11,49 einem „vollbefriedigend“. In Top-Kanzleien benötigen Berufseinsteiger meist zusätzlich eine Promotion und einen Master of Laws (LL.M.).

Wie viele Jura-Studenten schaffen eigentlich ein Prädikatsexamen?

Die Ergebnisse der Ersten Juristischen Prüfung (Erstes Staatsexamen) veröffentlicht das Bundesamt für Justiz. Von den 9353 Kandidatinnen und Kandidaten, die die Prüfung im Jahr 2016 bestanden haben, erreichten gerade einmal 0,3 Prozent (27) die Note „sehr gut“. 6,1 Prozent erreichten die Note „gut“ (566) sowie 27,5 Prozent die Note „voll befriedigend“ (2572). Bei der Zweiten Juristischen Staatsprüfung (Zweites Staatsexamen) sieht es bei den Referendarinnen und Referendaren folgendermaßen aus. Dort erreichten 16 Prozent ein „vollbefriedend“, die Note „gut“ schafften 162 Kandidaten (1,9 Prozent), ein „sehr gut“ nur sechs Kandidaten (0,1 Prozent).

Wie schaffen Jura-Studenten ein Prädikatsexamen?

Es gibt hilfreiche Bücher, in denen Jura-Studenten erfahren, wie die juristischen Prüfungen aufgebaut sind und wie sie sich besonders effektiv für die beiden Staatsexamen vorbereiten können. In den Büchern finden Jurastudenten Muster-Pläne für Arbeitsgruppen, Lernpläne und Tipps, wie eine Arbeitsgruppe zum Hochleistungsteam geformt werden kann. In vielen Büchern werden auch originalgetreue Klausuren veröffentlicht, die die Wiederholung des Examenswissens erleichtern.

Ist der Weg zum Prädikatsexamen ein Ding der Unmöglichkeit?

„Ich halte überhaupt nichts davon, dass in regelmäßigen Abständen Horrornachrichten über die Examensvorbereitung in den Zeitungen erscheinen. Mit einer guten Vorbereitung – und damit meinen wir vor allem eine gute Methodik – ist das Examen auch mit Prädikat zu bewältigen“, sagte Rechtsanwalt Dr. Carsten Lutz vor einiger Zeit im Gespräch mit beck-shop.de.

Der Mitherausgeber des Buches „Prädikatsexamen“ hat auch die unabdingbare Voraussetzung für ein Prädikatsexamen beschrieben: „Neugier für das Fach Jura, eine gehörige Portion Selbstdisziplin und – aus unserer Sicht am wichtigsten – eine Lerngruppe, auf die man sich verlassen kann und deren Teilnehmer sich gegenseitig motivieren.“ Außerdem stellt Dr. Lutz klar: „Auch während der Examensvorbereitung muss es ein Leben neben dem Studium geben.“

Und für ein „befriedigend“ im Staatsexamen müsse man sich nicht schämen. „Man sich sollte sich vergegenwärtigen, dass diese Note eine Leistung bedeutet, ‚die in jeder Hinsicht durchschnittlichen Anforderungen entspricht.‘“

Weiterführende Literatur-Tipps auf dem Weg zum Prädikatsexamen

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