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Zandt

Die Kultivierung des Geschmacks

Eine Transformationsgeschichte der kulinarischen Sinnlichkeit

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59,95 €

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Fachbuch

Buch. Hardcover

2019

540 S. 9 s/w-Abbildungen, 6 Farbabbildungen.

De Gruyter. ISBN 978-3-11-063802-8

Format (B x L): 15,5 x 23 cm

Gewicht: 905 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Undisziplinierte Bücher; 1

Produktbeschreibung

Wissenschaftliches Schreiben ist nach wie vor zumeist ein Schreiben in Disziplinen. Das gilt insbesondere für die Geistes- und Sozialwissenschaften: Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten akademischen Disziplin bestimmt in einem hohen Maß nicht nur den Inhalt des Gesagten, sondern auch die Form dessen, was überhaupt gesagt werden kann. Was aber, wenn nicht die Disziplin, sondern die Frage zuerst da ist? Wenn geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung sich jenseits disziplinärer Ordnung in einem primären Fragen verortet und damit ein unmarkiertes Feld betritt. Dann kann ein Forschen und Schreiben entstehen, das nicht interdisziplinär ist, sondern sich jenseits der üblichen Disziplinen und Disziplinierungen des Akademischen stellt. Die ‚Undiszipliniertheit‘ der Reihe kann sich sowohl in der Methode als auch in der Schreibweise und im Gegenstand der Untersuchungen offenbaren. Der Begriff der ‚Undiszipliniertheit‘ zielt dabei nicht auf ein Jenseits des wissenschaftlichen Diskurses. Er meint vielmehr ein Fragen, das vor der disziplinären Verortung eines Projekts entspringt und den Gang der Untersuchung mit einem Grundton der Dringlichkeit unterlegt. Eine (auch politische) Positionierung der Texte ist durchaus gewollt, wenn nicht unvermeidbar: Mit der Undiszipliniertheit ist nicht nur an eine Verortung abseits oder an den schon ins Marginale übergehenden Rändern wissenschaftlicher Disziplinen gedacht, sondern auch an eine Verweigerung gegenüber öffentlichen und politischen Disziplinierungen. Diese Verweigerung muss nicht explizit sein, darf aber in einem direkten oder indirekten Aktualitätsbezug der Texte sichtbar werden. Herausgeber_innen Iris Därmann, Andreas Gehrlach und Thomas Macho Wissenschaftlicher Beirat Andreas Bähr, Kathrin Busch, Philipp Felsch, Dorothee Kimmich, Morten Paul, Jan Söffner

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