Delos und Delphi
Wege und Irrwege zweier deutsch-französischer Inschrifteneditionen
De Gruyter
ISBN 978-3-11-156035-9
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2024
22 s/w-Abbildungen, 8 Farbabbildungen.
In deutscher Sprache
Umfang: 157 S.
Format (B x L): 17.1 x 24.1 cm
Gewicht: 448
Verlag: De Gruyter
ISBN: 978-3-11-156035-9
Produktbeschreibung
Die europäischen Nationalstaaten konkurrierten vor dem Ersten Weltkrieg im Bereich der Wissenschaft, arbeiteten aber auch zusammen. Hierfür wird ein exemplarischer Fall vorgestellt. Die Berliner und die Pariser Akademie vereinbarten 1899 die Publikation der Inschriften von Delos und Delphi im Rahmen der Inscriptiones Graecae in Berlin. Untersucht werden die Vorgeschichte des aussergewöhnlichen Vertrags und dann die Gründe für seine Nichterfüllung im Falle von Delphi und die daraus folgende Polemik zwischen dem vorgesehenen deutschen Bearbeiter Hans Pomtow und seinen französischen Kollegen, die den Tod der ersten Protagonisten lange überdauert hat. Dem wird die gelungene Zusammenarbeit für das delische Inschriftenwerk entgegengestellt, wenngleich es infolge des Ersten Weltkriegs nur teilweise in der ursprünglich vereinbarten Form veröffentlicht worden ist.
Das Buch stellt vielfältige Facetten der deutsch-französischen wissenschaftlichen Beziehungen dar mit Nachwirkungen bis zur Gegenwart. Es erhellt insbesondere die verschlungene Geschichte der Editionen der Inschriften von Delphi und erklärt damit, warum diese bis heute nicht in einer Gesamtedition verfügbar sind.
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