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Sinn

Der Schwarze Juni

Brexit, Flüchtlingswelle, Euro-Desaster - Wie die Neugründung Europas gelingt
Erst das Euro-Desaster, dann falsche EZB-Politik, Flüchtlingswelle und Brexit: Scheitert Europa?
Sachbuch 
3. Auflage 2016. Buch. 368 S. Hardcover
Herder ISBN 978-3-451-37745-7
Format (B x L): 14,6 x 21,9 cm
Gewicht: 672 g
Der Juni des Jahres 2016 war nicht sonnig, sondern tiefschwarz: Am 23. Juni gab Großbritannien sein Misstrauensvotum gegen die EU ab und entschied sich für den Brexit. Zwei Tage vorher, am 21. Juni, unterwarf sich das deutsche Verfassungsgericht dem Europäischen Gerichtshof (EuGH), der zuvor schon der Europäischen Zentralbank (EZB) freie Fahrt für ihre Politik der Vergemeinschaftung der Haftung aus den Staatsschulden gegeben hatte.

Die mittel- und langfristig Auswirkungen dieser Entscheidungen sind verheerend, kaum jemand aber scheint sich ernsthaft um sie zu kümmern. Das darf so nicht bleiben, ruft uns Hans-Werner Sinn in seinem neuen Buch aufrüttelnd zu. Gewohnt scharfsinnig auf den Punkt gebracht und nach vorne gerichtet beschreibt Deutschlands wirkungsmächtigster Ökonom die vielschichtigen Ursachen, Wirkungsmechanismen und Folgen des „Schwarzen Juni“.

Für ihn ist klar: Flüchtlingswelle, Euro-Desaster und falsche EZB-Politik haben uns bereits viel Geld gekostet. Der Brexit beraubt uns nun nicht nur des wichtigsten EU-Bündnispartners für unser exportorientiertes Wohlstandsmodell. Er und die Urteile von EuGH und Bundesverfassungsgericht drohen vielmehr ebenfalls, eine schon jetzt stattfindende Entschuldung Südeuropas auf unsere Kosten dramatisch zu verstärken und Europa zu zerreißen. Die fortgesetzten unkontrollierten Migrantenströme tun dabei ihr Übriges.
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