Kaspar von Nidbruck (¿ 1557) und die Anfänge der Wiener Hofbibliothek
Eine Materialsammlung
Praesens
ISBN 978-3-7069-1266-2
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2025
Umfang: 486 S.
Format (B x L): 15.5 x 21.2 cm
Gewicht: 904
Verlag: Praesens
ISBN: 978-3-7069-1266-2
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Singularia Vindobonensia
Produktbeschreibung
Der vorliegende Band X der »Singularia Vindobonensia« befasst sich mit dem Diplomaten und Humanisten Kaspar von Nidbruck (ca. 1525-1557). Der aus Lothringen stammende, protestantisch gesinnte Jurist wurde 1550 zum Hofrat von Maximilian II. berufen und stand ab 1553 auch im Dienst von Ferdinand I. Parallel zu seinen diplomatischen Aufgaben begann Nidbruck ab 1551 mit dem intensiven Sammeln von Büchern. Um Hinweise auf Bücher und Bibliotheken zu erhalten, Abschriften von Texten zu beschaffen und den Ankauf von Büchern abzuwickeln, baute er sich ein weitverzweigtes, bis nach Kleinasien reichendes Netzwerk an Helfern auf. Er selbst nutzte seine Gesandtschaften und private Reisen für den Besuch zahlreicher, vornehmlich klösterlicher Bibliotheken, die teilweise umfangreiche Erwerbungen zur Folge hatten. Auf diese Weise trug er bis zu seinem frühen Tod eine stattliche Sammlung zusammen, die schon zu seinen Lebzeiten Gelehrten zur Verfügung stand. Einen besonderen Stellenwert nehmen Nidbrucks Bücher aber in Zusammenhang mit der Geschichte der Österreichischen Nationalbibliothek ein, handelt es sich dabei doch um den bislang unerforschten Grundstock der von Maximilian II. gegründeten, 1575 eröffneten kaiserlichen Hofbibliothek.
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