Science Fiction und Labour Fiction
Zukunftsvorstellungen von Arbeit und Arbeitskämpfen
transcript
ISBN 978-3-8394-7067-1
Standardpreis
Bibliografische Daten
eBook. PDF. Weiches DRM (Wasserzeichen)
2025
4 s/w-Abbildungen, 8 Farbabbildungen.
Umfang: 319 S.
Verlag: transcript
ISBN: 978-3-8394-7067-1
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Arbeit und Organisation
Produktbeschreibung
Ein Buch über Science Fiction und Arbeitskämpfe bietet die einzigartige Möglichkeit, aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu thematisieren und innovativ-utopische Lösungen zu erkunden. Zugleich wird ein Zusammenhang zwischen realen und fiktiven Verhältnissen hergestellt, denn in der Arbeitswelt wird nicht nur geschuftet, sondern immer auch geplant und gehofft, sodass die Fantasie die Wirklichkeit beeinflusst.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Beispiele aus Literatur, Film und Spiel führen vor Augen, wie bisher über zukünftige technologische Fortschritte und soziale Ungerechtigkeiten spekuliert wurde. Zugleich werden Fantastikdesiderata offenbar, denn Science Fiction könnte öfter die Perspektive des sich emanzipierenden Proletariats einnehmen. Die Funktion der Science Fiction kann nicht nur die einer Ware sein, und sie soll auch nicht nur R&D-Abteilungen inspirieren. Vielmehr kann sie fortschrittlich die politische Bildung ergänzen.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Die interdisziplinäre Fantastikforschung bemüht sich üblicherweise darum, ernstgenommen zu werden. Das tut sie gerne, indem sie signalisiert, nicht ›freakig‹ oder abseitig zu sein, sondern ganz normal. Die Gesellschaftskritik, die sich vom Untersuchungsobjekt selten trennen lässt, wird dabei oft dem Zeitgeist folgend behandelt. Dies lässt aber die Themen der Arbeiter*innenbewegung außen vor – und diese Lücke soll das Buch schließen.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Wir hoffen, dass das Buch Dialoge anstößt, an denen wir uns aktiv beteiligen wollen. Ins Gespräch sollten einerseits aktive Klassenkämpfer*innen mit ihren konkreten Forderungen und andererseits Kulturschaffende mit ihren zukunftspflanzenden Ideen kommen. Wir hoffen, dass dies Vorstellungskraft stärkt und Horizonte erweitert, und dass wir letztendlich die Welt verbessern können.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Wir erfinden nicht nur Dystopien und wir arbeiten nicht nur für die Bosse.
Autorinnen und Autoren
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Hersteller
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