Selg / Gross / Mochner

Anthroposophie und Nationalsozialismus. Weleda und WALA - die anthroposophischen Arzneimittelfirmen 1933-1945

Schwabe Verlag Basel

ISBN 978-3-7965-5098-0

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Hardcover

2025

59 s/w-Abbildungen.

Umfang: 584 S.

Format (B x L): 16.4 x 22.7 cm

Gewicht: 980

Verlag: Schwabe Verlag Basel

ISBN: 978-3-7965-5098-0

Produktbeschreibung

Mehr als die Hälfte der deutschen chemisch-pharmazeutischen Unternehmen wurden bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs durch die NS-Behörden geschlossen. Es kam zu Eingriffen in viele Betriebe, die den Kernbestand der unternehmerischen Verfügungsrechte bedrohten und im Kontext der nationalsozialistischen Wirtschafts-, Medizin- und Rüstungspolitik standen. Insbesondere nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs nahmen die Regularien massiv zu. Nicht nur die Eliminierung der als «sinnlos» und «nutzlos» apostrophierten, «nicht kriegswichtigen», oftmals naturheilkundlichen Arzneimittel, sondern auch die «effiziente Bereinigung» des gesamten Arzneimittelmarktes, verbunden mit einer selektiven Abgabe von knappen Rohstoffen, wurden gesundheits- und wirtschaftspolitisch verfolgt. Wie verhielten sich die anthroposophischen Arzneimittelhersteller Weleda und WALA in dieser Situation? Welchen Weg gingen sie zwischen Anpassung und Resistenz, Bemühungen um «kriegswichtige» Aufträge und Bewahrung der eigenen Identität?

Autorinnen und Autoren

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Hersteller

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Kreidlerstraße 9
70806 Kornwestheim, DE

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