Arnold Schönberg - Streichquartett Nr. 2 op. 10 mit Sopranstimme
Instrumentation: String Quartets
Henle, G. Verlag
ISBN 979-0-2018-7542-2
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Softcover
2022
Studien-Edition (Taschenpartitur).
In deutscher, englischer und französischer Sprache
Umfang: XIII, 87 S.
Format (B x L): 16.8 x 23.9 cm
Gewicht: 211
Verlag: Henle, G. Verlag
ISBN: 979-0-2018-7542-2
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Studien-Editionen: Studienpartituren Studien-Editionen / Studienpartituren
Produktbeschreibung
Das 1907/08 entstandene Kammermusikwerk markiert eine Zäsur nicht nur im Schaffen Schönbergs, sondern für die moderne Musikgeschichte überhaupt. Die über Jahrhunderte hinweg verbindliche Dur-Moll-Tonalität wird im Verlauf der vier Sätze immer stärker zugunsten einer freien Atonalität aufgegeben. Dieser Bruch mit der musikhistorischen Tradition geht einher mit einem weiteren Verstoß gegen die Konvention, indem Schönberg in den letzten beiden Sätzen eine Sopranstimme mit der Vertonung von zwei Gedichten Stefan Georges auftreten lässt. Mit dem Übergang zur Atonalität öffnete Schönberg den Weg zu einer neuen Tonsprache, die wenig später zur Zwölftonmusik führen sollte. Keine Frage: Sein zweites Streichquartett stellt einen Wegweiser in der Musikgeschichte dar. Herausgegeben wird die Henle-Neuedition vom Schönberg-Spezialisten Ullrich Scheideler auf dem aktuellen Stand der Forschung. Die Henle-Urtextausgabe legt diesen Klassiker der Moderne im neuen, großzügig angelegten Notensatz vor. Mehr zu dieser Ausgabe im Henle-Blog.
This chamber music work, composed in 1907/08, marks a turning point not only in Schönberg’s output, but also for the history of modern music in general. Major-minor tonality, obligatory for centuries, is increasingly abandoned over the four movements in favour of a free atonality. This break with music-historical tradition goes hand-in-hand with a further breach of convention; in the last two movements, Schönberg includes a solo soprano singing settings of two poems by Stefan George. With the transition to atonality, Schönberg opens the way to a new musical language which was to lead to twelve-tone music a little later. Without question, his second String Quartet represents a landmark in the history of music. The new Henle edition is edited by Schönberg specialist Ullrich Scheideler reflecting the latest state of research. The Henle Urtext edition publishes this modern classic in a new, generously laid out music setting. Read more about this edition in the Henle Blog.
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G. Henle Verlag
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