Trauma, Bindung und Familienstellen (Leben Lernen, Bd. 177)
Seelische Verletzungen verstehen und heilen
9. Druckaufl., 2024
Klett-Cotta Verlag
ISBN 978-3-608-89244-4
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Softcover
9. Druckaufl., 2024. 2018
Umfang: 278 S.
Format (B x L): 13,5 x 21,2 cm
Gewicht: 346
Verlag: Klett-Cotta Verlag
ISBN: 978-3-608-89244-4
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Leben lernen; 177
Produktbeschreibung
Der Autor begibt sich auf die Suche nach dem Ursprung panischer Ängste, Depressionen, Psychosen oder Persönlichkeitsstörungen. Das Konzept der 'Bindung', der Begriff 'Trauma' und das Verfahren der Familienaufstellung haben sich dabei als hilfreich erwiesen.
Psychische Probleme, so der innovative Grundgedanke, entstehen in Beziehungssystemen mit ihren komplexen Kommunikations- und Interaktionsdynamiken. So wird eine Mutter, die ein Trauma erlitten hat, diese Erfahrung in der einen oder anderen Form an ihr Kind weitergeben. Familienaufstellungen - das Verfahren, mittels Stellvertretern Beziehungsstrukturen in Familien darzustellen - führen vor Augen, wie sich frühkindliche Beziehungsmuster in späteren Beziehungen fortsetzen und eventuell selbst wieder Traumatisierungen auslösen können. Es entsteht ein fataler Kreislauf von der Traumatisierung zur Bindungsstörung zur erneuten Traumatisierung. Diesen zu durchbrechen ist die große Chance des Psychotherapeuten, der mit Familienaufstellungen arbeitet. Denn hierbei können mehrgenerationale Bindungsverstrickungen symbolisch einer guten Lösung zugeführt werden. Ein interessanter Diskussionsansatz für die Fachwelt und gleichzeitig eine Verstehenshilfe für Betroffene.
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