Restitution von Kunstwerken aus jüdischem Besitz
Dingliche Herausgabeansprüche nach deutschem Recht
De Gruyter
ISBN 978-3-89949-436-5
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2007
Umfang: XIX, 347 S.
Format (B x L): 15,5 x 23 cm
Gewicht: 669
Verlag: De Gruyter
ISBN: 978-3-89949-436-5
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Schriften zum Kulturgüterschutz / Cultural Property Studies
Produktbeschreibung
Die Frage, ob jüdische Sammler oder deren Erben ihr Restitutionsbegehren auf die Vorschrift des § 985 BGB stützen können, stellt die Kernfrage der vorliegenden Untersuchung dar. Daneben werden weitere Fragen untersucht: Hat ein Sammler das Eigentum an einem Kunstwerk dadurch verloren, dass er es etwa in einer sogenannten "Judenauktion" veräußert hat oder dass es ihm vom Deutschen Reich weggenommen worden ist? Besonderes Augenmerk gilt dabei der in den alliierten Rückerstattungsgesetzen normierten Entziehungsvermutung. Erörtert wird weiterhin, ob ein Eigentumsverlust dadurch eingetreten ist, dass eine dritte Person, an die der Vertragspartner des Sammlers oder das Deutsche Reich das Kunstwerk weiterveräußert hat, das Eigentum daran gutgläubig erworben hat. Schließlich wird untersucht, ob die seit der Entziehung verstrichene Zeit von mehr als einem halben Jahrhundert das Bestehen des Herausgabeanspruchs nach § 985 BGB ausschließt oder seine erfolgreiche Geltendmachung hindert.
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