Auf Basler Köpfen
Kulturgeschichtliche Aspekte von Hüten, Hauben, Mützen...
Schwabe Basel
ISBN 978-3-7965-1916-1
Standardpreis
Bibliografische Daten
Buch. Softcover
2002
Umfang: 180 S.
Format (B x L): 17 x 24 cm
Gewicht: 466
Verlag: Schwabe Basel
ISBN: 978-3-7965-1916-1
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Neujahrsblätter der G G G Basel; 181
Produktbeschreibung
Den Kopf schmückend, kommt den Kopfbedeckungen unter allen Accessoires ein besonders hoher Stellenwert zu. Nie sind sie nur modisches Beiwerk, sondern stets von besonderer Bedeutung. In ihnen manifestieren sich Auszeichnungen und Strafen, Würden und Ämter, soziale Stellung und regionale Herkunft. Reich differenziert sind daher die Erscheinungsformen. Taufhäubchen für Neugeborene, Fallhüte für Kleinkinder, Jungfrauenbändel für Bräute, Spitzenhauben für verheiratete Frauen, Strohhüte für den sonnigen Tag, Hausmützen für den Abend, Pelzmützen für die Kälte: für alle Lebensalter, Tageszeiten, Witterungen und Anlässe standen spezielle Kopfbedeckungen zur Verfügung. Es war jahrhundertelang für die meisten Menschen kaum vorstellbar, mit unbedecktem Kopf aus dem Haus zu gehen. Dementsprechend zahlreich waren in Basel Hutmacher und Hutgeschäfte, deren Geschichte im Überblick geschildert wird. Ein besonderer Exkurs widmet sich den Existenzbedingungen Basler Modistinnen; es war dieses eines der wenigen Berufsfelder, in denen Frauen auch im 19. Jahrhundert bereits eine gewisse wirtschaftliche Eigenständigkeit erreichen konnten.
Autorinnen und Autoren
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