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Zeitschrift für Ideengeschichte Heft IV/2 Sommer 2010: Idioten

Zeitschrift 
2015. Sonstiges. 128 S.
C.H.BECK ISBN 978-3-406-68664-1
Format (B x L): 17,2 x 24,6 cm
Gewicht: 347 g
Die Zeitschrift für Ideengeschichte widmet Ihre Sommer-Ausgabe einer geistig etwas absonderlichen Figur - dem Idioten. Heute hat der Idiot einen schlechten Leumund und ist aus der Universität weitgehend verschwunden. Dabei waren es in der Ideengeschichte nicht selten, als Käuze und Narren verspottete gelehrte Einzelgänger, von denen massgebliche Anregungen und Provokationen ausgingen. Der Thementeil spürt Aufstieg und Fall dieser für die Ideengeschichte emblematischen Figur nach - von dem griechischen idiotes bis zur Gruppenuniversität von heute.

In einem Essay im freien Teil erzählt Wolf Lepenies die Geschichte des Positivismus neu - indem er die Bildermacht von dessen Gründungsvater Auguste Comte offenlegt. Urte Krass widmet sich in einem faszinierenden Denkbild den ikonologischen Techniken eines heiligen Märtyrers: Padre Pio und die Fotografie. In der Rubrik Archiv wird ein Gespräch mit dem Romanisten Hans Robert Jauss (1921-1997) in der deutschen Originalfassung wiedergegeben über das deutsche Projekt der Hermeneutik - fünfzig Jahre nach dem Erscheinen von Gadamers "Wahrheit und Methode". Besprechungen gewichtiger Sachbücher runden die Nummer ab.
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