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Das türkische und das europäische Verbraucherrecht

Eine vergleichende Analyse mit Blick auf die Beitrittsbestrebungen der Türkei zur Europäischen Union
2010. Buch. 388 S. Hardcover
Peter Lang Frankfurt ISBN 978-3-631-60181-5
Format (B x L): 14,8 x 21 cm
Gewicht: 670 g
Das Werk ist Teil der Reihe:
Bei einem Beitritt zur EU muesste die Tuerkei den Acquis communautaire zum Verbraucherrecht uebernehmen. Unter Beachtung der Besonderheiten der Rezeption westeuropaeischen Rechts zur Zeit der Gruendung der Republik Tuerkei geht die Verfasserin der Frage nach, ob das Verbraucherschutzrecht angesichts der grossen Differenzen zwischen den westeuropaeischen laizistischen Rechtsordnungen und den islamisch beeinflussten Rechtstraditionen in der Tuerkei umsetzbar ist. Hierbei erfolgt eine Eingrenzung auf das Verbrauchervertragsrecht. Neben den letzten Novellen des europaeischen Gesetzgebers zu den Richtlinien ueber Verbraucherkredite und Timesharing werden auch die laufenden Verfahren um den Entwurf einer Richtlinie ueber Verbraucherrechte behandelt. Im Abschnitt ueber das tuerkische Recht stehen das Verbraucherschutzgesetz aus dem Jahr 1995, seine Novelle aus dem Jahre 2003 sowie der aktuelle Gesetzentwurf im Mittelpunkt der Untersuchung. Die Arbeit stellt eine aufschlussreiche Bestandsaufnahme dar, welche die Reichweite der Divergenzen und Konvergenzen zwischen dem europaeischen und dem tuerkischen Verbraucherschutzrecht sowie die Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Gemeinschaftsrechts in tuerkisches Recht aufzeigt.
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