Niasseri

DEFCON 1: Die Geschichte des Atombombenkinos

Schüren Verlag

ISBN 978-3-7410-0496-4

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Bibliografische Daten

Sachbuch

Buch. Softcover

2025

einge Abbildungen.

Umfang: 216 S.

Format (B x L): 14.5 x 21.7 cm

Gewicht: 422

Verlag: Schüren Verlag

ISBN: 978-3-7410-0496-4

Produktbeschreibung

In DEFCON 1 untersucht Sassan Niasseri die Darstellung von Atombomben im Kino und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Historischer Kontext: Das Buch beleuchtet die Entwicklung der Atombombe und ihre erste Anwendung in Hiroshima und Nagasaki, sowie die daraus resultierenden geopolitischen Spannungen. Filmische Darstellung: Niasseri analysiert, wie Hollywood die nukleare Bedrohung in Filmen wie WARGAMES und THE DAY AFTER thematisiert und welche Auswirkungen diese Filme auf das kollektive Bewusstsein hatten. Exklusive Interviews: Enthalten sind Gespräche mit renommierten Filmemachern wie John Badham und Lynne Littman, die zusätzliche Einblicke in die Thematik bieten. Aktuelle Relevanz: Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen bietet DEFCON 1 eine zeitgemäße Betrachtung der nuklearen Bedrohung und ihrer kulturellen Repräsentation. Ein unverzichtbares Werk für Filmliebhaber:innen und alle, die sich für die kulturelle Bedeutung von Atombombenfilmen interessieren.
Spätestens seit Putins Nuklearkriegsdrohung lebt die Welt wieder in Furcht vor einem Dritten Weltkrieg. Die Wahrscheinlichkeit einer atomaren Eskalation hat auch das Kino geprägt – schon seit dem ersten Abwurf der Bombe 1945. Im August 2025 jähren sich Hiroshima und Nagasaki zum 80. Mal, sie markierten einst den Beginn des Atomzeitalters. Die Nuklearwaffe fungierte nicht nur als Spiegel der Angst vor dem Weltuntergang, sondern diente auch als Anleitung, eine bessere Welt gestalten wollen – nachdem Ronald Reagan 1983 „The Day After“ sah, forcierte er ein neues Abrüstungsabkommen mit Gorbatschow. Filme, die den Super-GAU abbilden, können also Gutes bewirken. Können sie helfen, die Eskalation zu verhindern? Und wenn nicht: Können wir uns darauf vorbereiten, wie wir im Fall der Fälle unser Überleben sichern? Haben Atombombenfilme gar einen kathartischen Effekt – können sie uns dabei helfen, uns weniger vor der Zukunft zu fürchten? „Interviews mit Nicholas Meyer („The Day After“), John Badham („WarGames“), Mick Jackson („Threads“), Lynne Littman („Testament“), Annie Jacobsen („Nuclear War: A Scenario“), Steve De Jarnatt („Miracle Mile“) und Jeff Daniels („Television Event“).“

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