»Mittelreich zwischen dem Osten und Westen«
Adelsdemokratie und »schöne Polin« in der deutschsprachigen Dramatik des 19. Jahrhunderts
Olms
ISBN 978-3-487-16108-2
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Softcover
2022
Umfang: X, 394 S.
Format (B x L): 17 x 24 cm
Gewicht: 690
Verlag: Olms
ISBN: 978-3-487-16108-2
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Open Publishing in the Humanities
Produktbeschreibung
Das polnisch-litauische 'Mittelreich zwischen dem Osten und Westen' (Ernst M. Arndt, 1842), das im 20. Jahrhundert zum Ostmitteleuropa gekürt wurde und die Erweiterung des wiederbelebten fragilen Ost-West-Dualismus darstellte, bot einen mentalgeografischen Proberaum für die Auseinandersetzung zwischen der europäischen Zivilisation und der asiatischen Rückständigkeit, zwischen Kultur und Barbarei, zwischen der westlichen Verbürgerlichung und dem östlichen Despotismus.
Bemerkenswerterweise entfaltete sich in den dramatischen Texten zwischen 1795 und 1871 eine von den populärwissenschaftlichen oder publizistischen Aussagen abweichende Darstellung dieses Raums, die in den Bildern der amazonenhaft-barbarischen 'schönen Polinnen' und der anarchistisch anmutenden polnischen Verfassung mit ihren unberechenbaren Reichstagen und effeminierten Wahlkönigen die fortschrittlichen freiheitlichen Ideen transportierte
Autorinnen und Autoren
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