Von der Gebärdensprache zur Schrift
Eine Untersuchung zu Texten gehörloser Lernender
De Gruyter
ISBN 978-3-11-101533-0
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2023
20 s/w-Abbildungen, 10 Farbabbildungen, 15 s/w-Tabelle.
Umfang: 235 S.
Format (B x L): 15,5 x 23 cm
Gewicht: 463
Verlag: De Gruyter
ISBN: 978-3-11-101533-0
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Linguistik – Impulse & Tendenzen; 104
Produktbeschreibung
Für gehörlose Lernende stellt das Schreiben eine doppelte Herausforderung dar: Gebärdensprachen verfügen über keine Gebrauchsschrift, weshalb gehörlose Schreiber/-innen die Schrift der umgebenden Lautsprache verwenden. Diese unterscheidet sich jedoch in struktureller Hinsicht grundlegend von der Gebärdensprache, was dazu führt, dass der Schriftspracherwerb in vielen Bereichen dem Erwerb einer Zweitsprache gleicht. Schriftliche Textproduktionen gehörloser Signer (=Gebärdenspachbenutzer/-innen) sind deshalb aus unterschiedlichen Perspektiven von Bedeutung: Aus Sicht der Mehrsprachigkeitsforschung bieten sie einen Einblick in Prozesse des bimodal bilingualen Spracherwerbs, bei dem eine Laut- und eine Gebärdensprache involviert sind. Aus sprachdidaktischer Perspektive stellt sich in der Folge die Frage zur erfolgreichen Vermittlung schriftsprachlicher Kompetenzen für gehörlose Schüler/-innen. Die Untersuchung ermöglicht durch den direkten Vergleich von gebärden- und lautsprachlichen Daten Einblicke in cross-modale Transferprozesse und diskutiert deren didaktisches Potential für den Unterricht gehörloser Schüler/innen.
Autorinnen und Autoren
Produktsicherheit
Hersteller
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Genthiner Straße 13
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