Narrare la patria
Nation und Vaterland in der italienischen Literatur nach 1861
AVM – Akademische Verlagsgemeinschaft München
ISBN 978-3-95477-158-5
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2023
Umfang: 338 S.
Format (B x L): 14,8 x 21 cm
Gewicht: 590
Verlag: AVM – Akademische Verlagsgemeinschaft München
ISBN: 978-3-95477-158-5
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Jenaer Beiträge zur Romanistik; 9
Produktbeschreibung
Ausgehend von der Annahme, dass der romantisch geprägte Terminus patria nach der nationalstaatlichen Einigung 1861 nicht getilgt wird, sondern als ideengeschichtliches Kontinuum weiter wirksam bleibt, ergeben sich im Zuge der Analysen rezenterer Werke zwei unterschiedliche Modi der Rekurrenz auf den tradierten patria-Begriff: Entweder wird patria als positiv besetztes Konzept ausgestellt oder dagegen als eine historisch überkommene Idee, die destruktiv wirkt.
Die Arbeit zeigt, dass das Phänomen einer kollektiven Selbstvergewisserung in Italien kein ephemeres historisches Phänomen darstellt, sondern vielmehr bis in die Gegenwart andauert. Die Romantik hat dies insofern begünstigt, als sie die Literatur zu einer Projektionsfläche für die Artikulation der Vaterlands- und Heimat-Erzählungen erhoben hat. Auch im 20. und im 21. Jahrhundert bleibt die Frage nach der italienischen Einheit – entlang historischer Umbrüche – literarisch von Belang
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