Das Rechtsgut der Datenhehlerei
Untersuchungen zu § 202d StGB
Duncker & Humblot
ISBN 978-3-428-19339-4
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2024
Umfang: 191 S.
Format (B x L): 15,7 x 23,3 cm
Gewicht: 400
Verlag: Duncker & Humblot
ISBN: 978-3-428-19339-4
Produktbeschreibung
Die Übertragung von Konzepten aus »klassischen« Delikten in Tatbestände des Datenstrafrechts wird vom Gesetzgeber regelmäßig praktiziert, ist aber – aufgrund der Besonderheiten immaterieller Güter – bereits im Ansatz problematisch. Dies gilt für den der Sachhehlerei nachgebildeten Straftatbestand der Datenhehlerei, § 202d StGB, in besonderem Maße. Mit der Datenhehlerei hat der Gesetzgeber einen (weiteren) Straftatbestand geschaffen, der Kriterien für die Zuordnung von Daten voraussetzt, aber nicht definiert oder festlegt. Dem deutschen Recht im Allgemeinen und dem Strafrecht im Besonderen fehlt ein einheitliches gesetzliches System zur Zuordnung von Daten. Die Untersuchung dieses Problemfeldes erfolgt in der Arbeit anhand der Bestimmung des Rechtsgüterschutzes der Datenhehlerei. Dabei zeigt sich, dass die Datenhehlerei eine Schutznorm für semantische Informationen, die als Daten gespeichert sind, darstellt und das von der ganz herrschenden Lehre vertretene »formelle Datengeheimnis« nicht das Rechtsgut von § 202d StGB ist.
Autorinnen und Autoren
Produktsicherheit
Hersteller
Duncker & Humblot GmbH
Carl-Heinrich-Becker-Weg 9
12165 Berlin, DE
info@duncker-humblot.de
BÜCHER VERSANDKOSTENFREI INNERHALB DEUTSCHLANDS

