Figurationsprozesse der Einwanderungsgesellschaft II
Refigurationen lebensweltlicher Grenzregime
transcript
ISBN 978-3-8394-0583-3
Standardpreis
Bibliografische Daten
eBook. PDF. Weiches DRM (Wasserzeichen)
2025
40 Farbabbildungen.
Umfang: 349 S.
Verlag: transcript
ISBN: 978-3-8394-0583-3
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Urban Studies
Produktbeschreibung
Im zweiten Band der Trilogie 'Figurationsprozesse der Einwanderungsgesellschaft' gehen wir Frage nach, in welcher Form neue Entwicklungen, etwa die Diversifizierung von Zuwanderung, das zum Ende des 20. Jahrhunderts etablierte Intergruppengefüge in Frage stellen. Unsere Analyse der Refiguration lebensweltlicher Grenzregime ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, den Wandel unserer Einwanderungsgesellschaft zu erklären, indem wir die ihm zugrundeliegenden lebensweltlichen Mechanismen freilegen.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Das Buch lädt dazu ein, den Akteuren der Einwanderungsgesellschaft in ihrem von Konflikten geprägten Alltag zu folgen. Denn wer die Beziehungsstruktur und die Dynamik der Migrationsgesellschaft erfassen möchte, sollte Grenzwächtern, Pendlern, Grenzvermeidern, Pionieren, Überläufern, Mittlern und Brokern auf ihren Wegen durch den Alltag folgen; mithin all jenen, die über soziale Grenzen hinweg agieren und damit zugleich eben jene Grenzen erneuern, verschieben, verändern oder auflösen.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Betrachtet man aktuelle Forschungsdebatten, so kann man den Eindruck gewinnen, dass Forschende zusehends auf eine moralisch erhabene Panoramaperspektive einschwenken oder die Migrationsgesellschaft primär als abhängige Variable mächtiger politischer Entscheider betrachten. Weil dabei Eigendynamik, Funktionslogik und Prozesscharakter der gelebten Migrationsgesellschaft aus dem Blick geraten, halten wir eine sozialtheoretisch fundierte alltags- und prozesssoziologische Perspektive dagegen.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Als streitbare Wissenschaftler möchten wir mit Kolleg*innen diskutieren, die sich dem Forschungsfeld in gesinnungsethischer Grundhaltung zuwenden (etwa postmigrantisch oder postkolonialistisch ansetzende Forschende). Um unsere Analysen in einen breiteren Kontext zu stellen, würden wir auch gerne mit kulturwissenschaftlichen Zeitdiagnostiker*innen wie Andreas Reckwitz diskutieren. Zudem könnten wir von Forschenden lernen, die, wie Steffen Mau, politiksoziologisch und sozialstrukturell ansetzen.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Das Buch lädt ein, ungesehene lebensweltliche Mechanismen zu entdecken, um aktuelle Entwicklungen der Einwanderungsgesellschaft besser zu verstehen.
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