Die Abschottung der Welt
Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen
1933–1945
C.H.BECK
ISBN 978-3-406-84301-3
Bibliografische Daten
Monografie
Buch. Hardcover (Leinen)
2026
mit 19 Abbildungen und 2 Karten.
Umfang: 384 S.
Format (B x L): 13,9 x 21,7 cm
Gewicht: 637
Verlag: C.H.BECK
ISBN: 978-3-406-84301-3
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung
Produktbeschreibung
In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten. Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab. Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben. Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen. Susanne Heims konzises und anschauliches Buch ist ein großer Wurf: Noch nie wurden die internationale Flüchtlingspolitik und ihr dramatisches Scheitern so umfassend beschrieben. Eine notwendige und beklemmende Lektüre, denn die demokratischen Staaten scheinen bis heute nur wenig dazugelernt zu haben.
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