Erschienen: 30.11.2020 Abbildung von Hartmut / Zipf | Innehalten: Chronik einer Krise | 1. Auflage | 2020 | beck-shop.de

Hartmut / Zipf / Liebold

Innehalten: Chronik einer Krise

Jenaer Corona-Gespräche

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Sachbuch

Buch. Softcover

2020

173 S. Mit zahlreichen Abbildungen.

Theater der Zeit. ISBN 978-3-95749-317-0

Format (B x L): 14.2 x 24.1 cm

Gewicht: 386 g

Produktbeschreibung

Wer hätte vor ein paar Wochen für möglich gehalten, dass unsere hektische Welt zum Stillstand kommen kann? Nun hat uns das Virus - Covid 19 - eines Besseren belehrt. Lockdown, Veranstaltungsverbot, Shutdown, Social Distancing ... das sind die neuen Schlagworte und Realitäten der Corona-Pandemie, die auch zu einer weltweiten Wirtschaftskrise avancierte. Liegt aber in dieser globalen Corona-Krise, in diesem erzwungenen Innehaltenmüssen auch eine Chance? Das liegt an uns, "was wir jetzt daraus machen". Dieser Überzeugung ist Jonas Zipf, Theatermann und Werkleiter von JenaKultur. Er suchte sich in der gesamten Bundesrepublik hochkarätige Gesprächspartner*innen, allesamt Geisteswissenschaftler*innen oder Künstler*innen, um dies auszuloten. Ob Corona als Motivationsschub, mal wieder über unsere wenig nachhaltige Lebensweise nachzudenken, Corona als mögliches Sujet, Corona und die Rolle des Staates, Corona und Verschwörungstheorien oder auch Corona und der Blick auf unsere Arbeitswelt - immer reflektiert Zipf mit seinen Gesprächspartner*innen darüber, dass theoretisch JETZT die Generalsaussprache einer ganzen Gesellschaft möglich sei, wozu es nur sehr selten in der Geschichte überhaupt reale Chancen und Zeitfenster gäbe. Ein kurzer Moment, in dem der Pausenschalter gedrückt ist! Die Lektüre verspricht Kurzweil und Inspiration zugleich. In den Texten entstanden zwischen April und Juni 2020 spiegelt sich auch der jeweilige Stand des Krisenverlaufs, so dass sie neben der Tatsache, dass sie zugleich Handlungsoptionen für die Zeit nach Corona aufzeigen bzw. beraten, auch dokumentarischen Charakter besitzen. Zipfs Gesprächspartner*innen sind Hartmut Rosa, Soziologe, Aleida Assmann, Anglistin, Ägyptologin und Literatur- und Kunstwissenschaftlerin, Bernhard Maaz, Kunsthistoriker und Generaldirektor der Bayrischen Staatsgemäldesammlungen, Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele und Joseph Vogl, Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaftler und Philosoph. Die Erwiderungen liefern Klaus Dörre und Stephan Lessenich, beide Soziologen, Ayse Güleç, Sozialpädagogin und Leiterin des Bildungs- und Beratungsbereiches im Kulturzentrum Schlachthof in Kassel, Volkhard Knigge, Historiker und Leiter der Stiftung "Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora" und Andreas Freytag oder Uwe Cantner, Wirtschaftswissenschaftler. Es verdankt sich dem rhetorischen Geschick von Jonas Zipf, dass er trotz eigener substantieller Überlegungen und Gedanken charmant hinter seine Gesprächspartner*innen, allesamt Koryphäen auf ihrem jeweiligen Fachgebiet, zurücktritt und diesen - sie auf diese Weise würdigen - sozusagen das Podium überlässt.

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