Das deutsche Mundart-Sonett im 19. Jahrhundert
Entstehung, Entwicklung und Kontexte einer unmöglichen Gedichtform
Universitätsverlag Winter Heidelberg
ISBN 978-3-8253-7253-8
Standardpreis
Bibliografische Daten
eBook. PDF. Weiches DRM (Wasserzeichen)
2020
Umfang: 429 S.
Verlag: Universitätsverlag Winter Heidelberg
ISBN: 978-3-8253-7253-8
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Beiträge zur neueren Literaturgeschichte
Produktbeschreibung
Um 1820 ergab sich infolge der Wiederbelebung des Sonetts vor allem durch A. W. Schlegel und der Aufwertung der Dialektliteratur durch J. P. Hebels ,Allemannische Gedichte' eine literarhistorisch einmalige Konstellation in Deutschland: Die durch diverse Stereotypisierungen bisher strikt voneinander getrennten Bereiche der auf ländlich-derbe Unterhaltung festgelegten Dialektdichtung und des dem Formenkanon der verfeinerten Hochliteratur zugeordneten Sonetts konnten so in einer bislang unmöglichen Symbiose zusammenfinden: dem Mundart-Sonett.
Autoren der unterschiedlichsten idiomatischen Sprachräume bedienten sich im Folgenden gezielt dieser poetischen ,Eigentümlichkeit', um das Ansehen ihres je eigenen Dialekts aufzuwerten, ehe sich das anfangs stark dynamisierend wirkende Mundart-Sonett gegen Ende des Jahrhunderts selbst zu einer eher konventionellen Form stabilisierte.
Die vorliegende Publikation zeichnet quellenreich die Entwicklung des Mundart-Sonetts von seinen Anfängen bis hin zu modernen Anverwandlungen nach und legt dabei die verschiedenen kulturpolitischen Potenziale und Ambitionen dieser diskursiven Form frei.
Autorinnen und Autoren
Produktsicherheit
Hersteller
Universitätsverlag WINTER GmbH Heidelberg
Dossenheimer Landstraße 13
69121 Heidelberg, DE
gpsr@winter-verlag.de
BÜCHER VERSANDKOSTENFREI INNERHALB DEUTSCHLANDS

