Die Entdeckung des Sterbens
Das menschliche Lebensende in beiden deutschen Staaten nach 1945
De Gruyter
ISBN 978-3-11-079799-2
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2023
33 Illustrationen.
Umfang: 684 S.
Format (B x L): 15,4 x 23,5 cm
Gewicht: 1125
Verlag: De Gruyter
ISBN: 978-3-11-079799-2
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte; 137
Produktbeschreibung
Tod und Sterben entwickelten sich in der Zeitgeschichte zu zentralen gesellschaftlichen Konfliktthemen. Wo war der beste Ort zum Sterben? Wie lange sollte das Leben mit Hilfe der modernen Medizin verlängert werden? Was brauchte der Mensch für einen "guten Tod"? Und durfte über ein vermeintliches Tabuthema überhaupt gesprochen werden? Die Pionierstudie von Florian Greiner untersucht erstmals die Auseinandersetzungen um das Lebensende in beiden deutschen Staaten und der wiedervereinten Bundesrepublik. Greiner zeigt, wie sehr das Sterben nach 1945 zum Gegenstand religiöser, politischer und ökonomischer Deutungskämpfe wurde. Kirchen, Pharmaindustrie, Gesundheitspolitik, Medizin, Sozialwissenschaften, Massenmedien und neue zivilgesellschaftliche Organisationen wie die Hospiz- und Sterbehilfebewegung stritten über das Lebensende. Mittels vieler zuvor unerschlossener Quellen aus staatlichen, kirchlichen und privaten Archiven zeigt Greiner, wie die "Entdeckung des Sterbens" das Selbstverständnis moderner Gesellschaften prägte - und wie sehr die Erfahrungen unserer Gegenwart dadurch beeinflusst werden.
Autorinnen und Autoren
Produktsicherheit
Hersteller
Walter de Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13
10785 Berlin, DE
productsafety@degruyterbrill.com
BÜCHER VERSANDKOSTENFREI INNERHALB DEUTSCHLANDS

