Operaismus
Geschichte & Philosophie des autonomen Marxismus in Italien
Mandelbaum Verlag eG
ISBN 978-3-85476-699-5
Standardpreis
Bibliografische Daten
Sachbuch
Buch. Softcover
2020
Umfang: 240 S.
Format (B x L): 12.1 x 16.7 cm
Gewicht: 215
Verlag: Mandelbaum Verlag eG
ISBN: 978-3-85476-699-5
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: kritik & utopie
Produktbeschreibung
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts existierte in Italien eine radikale Linke von erstaunlicher Stärke und Vielfalt. Die vielleicht wichtigste Strömung war jene des Operaismus. Ausgehend von dissidenten AktivistInnen und TheoretikerInnen der ArbeiterInnenbewegung entwickelte sich ab den späten 1950er Jahren diese Richtung, auf die sich bis in die heutige Zeit wichtige VertreterInnen linker Theoriebildung beziehen - wie Antonio Negri, Paulo Virno, Mariarosa Dalla Costa, Silvia Federici, Mario Tronti, Harry Cleaver oder John Holloway. Dominik Götz rekonstruiert den roten Faden der operaistischen Theoriebildung sowie Anknüpfungspunkte an und Bruchlinien mit dem marxistischen Mainstream. In weiterer Folge zeichnet er die Entwicklungen, Spaltungen und Ausdifferenzierungen des autonomen Marxismus in den 'heißen' 1960er und 1970er Jahren nach. Dabei erschließt er zahlreiche italienische Originaltexte erstmals der deutschsprachigen LeserInnenschaft. Die Analyse endet mit dem Versuch einer Antwort auf die Frage, ob der Operaismus tatsächlich - wie Mario Tronti meint - auf einen sehr engen Zeitraum beschränkt bleibt, oder ob der Theoriekorpus auch bis heute noch an Aktualität beibehalten hat.
Autorinnen und Autoren
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Hersteller
Mandelbaum Verlag eG
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