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Gijsel / Schmid-Schönbein / Schneider

Wohlfahrt und Gerechtigkeit

Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft 2

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Buch. Softcover

272 S.

Metropolis-Verlag. ISBN 978-3-89518-982-1

Produktbeschreibung

H4Inhalt/H4 ?L ?TPeter de Gijsel: ?DIndividuum und Gerechtigkeit in ökonomischen Verteilungstheorien ?TRudolf Kötter: ?DDistributive Gerechtigkeit und Wohlfahrt. Zum Grundproblem einer utilitaristischen Ethik und Wohlfahrtsökonomie ?TBirger Priddat, Harald Scherf: ?Dethik bei J. Locke und J.M. Keynes ?THans G. Nutzinger: ?DGerechtigkeit bei Marx und Mill: Schwierigkeit "positiver" und "normativer" Fundierung der Politischen Ökonomie ?Tekkehart Schlicht: ?DDie emotive und die kognitive Gerechtigkeitsauffassung ?TÙlrich Krause: ?DRecht und Gerechtigkeit ?TThomas Schmid-Schönbein: ?DSwecktätigkeit und Verständigung. Über Jürgen Habermans' "Theorie des kommunikativen Handelns" ?TBernd Keil, Peter Stahlecker: ?DFortschritte in der personellen Vermögensverteilung? - Über eine Revolution, die nicht stattfand ?TKarl Dietrich: ?DJoan Robinsons Konjunkturtheorie ?THeinz D. Kurz: ?DPiero Sraffa (5.8.1898-3.9.1983): Ein ökonomischer Klassiker ?TGerhard Clemenz: ?DKommentar zu Winfried Vogts "Eine Theorie des kapitalistischen Gleichgewichts" ?TWinfried Vogt: ?Derwiderung ?TMichael Funke: ?DÅnmerkungen zu Peter Kalmbach, Heinz D. Kurz: "Klassik, Neoklassik und Neuklassik" (Jahrbuch 1) ?TPeter Kalmbach, Heinz D. Kurz: ?DReplik: "Sraffa, Geld und die reale Welt" /DL H4editorial/H4 "Wohlfahrt und Gerechtigkeit"? Mancher mag diese Worte kaum noch hören. Wieviel Übel wurde nicht schon im Namen der Gerechtigkeit zugefügt, wieviel Schädliches im Dienste der Wohlfahrt getan? Was könnte ein Ökonom noch aus einer Beschäftigung mit diesen Konzepten erfahren, das über die bekannten Wohlfahrtssätze der neoklassischen Theorie oder über die Sicht der Marxisten, daß die besitzlosen Arbeiter im Kapitalismus durch die Produktionsmitteleigentümer ausgebeutet werden, hinausginge? Handelt es sich bei den Konzepten 'Wohlfahrt' oder 'Gerechtigkeit' nicht um bloße Leerformeln, die die verschiedensten politischen Gruppierungen nach Gutdünken zur Durchsetzung ihrer eigenen Interessen mit Gehalt füllen und zum Einsatz bringen? Führt nicht ohnehin jeder Versuch, diese Begriffe mit Inhalten zu füllen, zur Erkenntnis, daß sich über sie letztlich nichts Klares, Praktisch-Relevantes und Verwertbares aussagen läßt? Sollen sich doch die in Esoterik und Metaphysik geschulten Philosophen ein weiteres Jahrtausend mit der Lösung dieser Mysterien befassen! Gewiß, man kann nach einem Vorverständnis (oder Vorurteil), wie es in den voranstehenden Fragen zum Ausdruck kommt, zu dem Schluß gelangen, man könne getrost auf jedes weitere Nachdenken über die Konzepte verzichten. Aber bedeutet das denn nicht auch den Verzicht auf jede inhaltlich-argumentative Auseinandersetzung? Heißt das nicht, das Feld jenen zu überlassen, die sich die Ignoranz in diesen Fragen zunutzemachen? Gerade weil so Vieles zu diesem Themenkreis gesagt und geschrieben wurde und auch weiterhin geschrieben wird, gerade weil Handlungen unter Berufung auf Wohlfahrt und Gerechtigkeit gesetzt werden, erscheint es so wichtig, sich mit dieser Problematik intensiv auseinanderzusetzen. Es ist das Ziel des vorliegenden Jahrbuches, Denkanstöße und Anknüpfungspunkte für eine derartige Auseinandersetzung zu liefern. Seit Paretos bahnbrechender Erkenntnis, derzufolge sich das wirtschaftstheoretische Gedankengebäude, ohne jede Voraussetzung über die interpersonelle Vergleichbarkeit von Nutzen, konsistent auf individueller Basis errichten lasse, wurde die Beschäftigung mit Fragen der gesellschaftlichen Wohlfahrt und Gerechtigkeit in den Hintergrund gedrängt. Fortan beherrschte das Konzept der Paretoeffizienz die normativ-theoretische Diskussion. Dabei handelt es sich um ein Konzept, welches auf sehr schwachen normativen Voraussetzungen beruht. Es stellt lediglich auf die effiziente Ressourcenverwendung bei vorgegebener Ausgangsverteilung der Ressourcen ab. Dieses Kriterium hat, trotz vieler Bedenken, vor allem wohl deshalb den Zuspruch weiter Ökonomenkreise gefunden,

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