Kunst und Konventionalität
Dynamiken sozialen Wissens und Handelns in der Literatur des Mittelalters
ESV
ISBN 978-3-503-19914-3
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Softcover
2021
Umfang: 397 S.
Format (B x L): 15,5 x 23 cm
Gewicht: 610
Verlag: ESV
ISBN: 978-3-503-19914-3
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Beihefte zur Zeitschrift für deutsche Philologie; 20
Produktbeschreibung
Gegenüber dem Pathos des Fortschritts, der Revolution und Originalität setzen Konventionen auf historisch gewachsene Geltungsansprüche. Sie legen Zeugnis davon ab, dass weite Teile sozialen Handelns nur bedingt der rationalen Verfügung etwa durch Recht oder Ethik unterliegen, dass Gewohnheit als Regulativ des Handelns subjektiv und sozial einen hohen Stellenwert einnimmt. In Frage steht der Status von diachroner Normativität, ihrer Dynamik und ihr Effekt auf die Literatur. Gerade weil die Vielfalt und Schichtung sozialer Konstellationen von Ego und Alter sich nicht durch binäre axiologische Schematisierungen – wahr-falsch – allein regulieren lassen, etablieren Konventionen Geltungsansprüche jenseits strenger Diskursivierung, eine Indifferenzzone, die die klare Polarität sowohl von Körper und Geist, als auch von Individuum und Gesellschaft einschleift.
Für die Analyse von Literatur hat das zur Folge, dass ein Anschluss an praxeologische Kulturtheorien noch einmal einen anderen Blick auf Konventionen in der Literatur und auch der Literatur eröffnet, der beide miteinander zu verbinden sucht.
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