Polis und Metropolis im römischen Ägypten
Städtisches Selbstverständnis in Hermupolis Magna
De Gruyter
ISBN 978-3-11-135888-8
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2024
3 s/w-Abbildungen.
Umfang: 313 S.
Format (B x L): 17 x 24 cm
Gewicht: 682
Verlag: De Gruyter
ISBN: 978-3-11-135888-8
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: KLIO / Beihefte. Neue Folge; 39
Produktbeschreibung
Hermupolis Magna, die Stadt des Gottes Thot/Hermes, war nach römischer Auffassung keine echte Polis. Überhaupt wird dem antiken Ägypten von der modernen Forschung ein Stadtproblem attestiert. Im. 3. Jh. n. Chr. werden Hermupolis wie auch andere Gaumetropolen der Provinz allerdings selbstverständlich zu den Poleis der Mittelmeerwelt gezählt. Wie lässt sich diese Diskrepanz erklären? Wie ist die Kategorie "Stadt" vor einem solchen Hintergrund zu bewerten? Anhand eines Blicks auf die gesellschaftlich-mentalen Strukturen der lokalen Einwohnerschaft von Hermupolis, ihrer repräsentativen Ansprüche und einer akteursorientierten Perspektive auf den Ort wird die städtische Entwicklung der Gaumetropole zwischen ptolemäischer Zeit und dem 5. Jh. n. Chr. nachgezeichnet. Der Begriff "Stadt" erweist sich dabei als fluide und wird je nach Standpunkt und gesellschaftlichen Umständen anhand neuer Kriterien definiert. Mit diesem Ansatz wird zugleich die Definition der Kategorie "Polis" am Beispiel Hermupolis aus einer unkonventionellen Perspektive betrachtet.
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