Die Garantenstellung aus Ingerenz
Untersuchungen zur Dogmatik des unechten Unterlassungsdelikts, § 13 StGB
Logos
ISBN 978-3-8325-5533-7
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Softcover
2022
Umfang: 880 S.
Format (B x L): 17 x 24 cm
Verlag: Logos
ISBN: 978-3-8325-5533-7
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Strafrechtliche Fragen der Gegenwart; 13
Produktbeschreibung
Hat derjenige, der eine Gefahr für fremde Rechtsgüter geschaffen hat, eine Garantenstellung im Hinblick auf dieses schadensträchtige Geschehen, sodass er gemäß § 13 Abs. 1 StGB für das Unterlassen der Erfolgsabwendung gleich einem Begehungstäter bestraft wird? Welche rechtlichen Anforderungen wären in diesem Fall an das die Garantenstellung begründende Handeln zu stellen? Die regelmäßig diskutierten Alternativen sind, ob nur pflichtwidriges Tun eine Ingerenzgarantenstellung nach sich zieht oder auch rechtmäßiges ("qualifiziert riskantes") Vorverhalten genügt.
Die vorliegende Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass sich das Einstehenmüssen des Ingerenten auf der Grundlage des geltenden Rechts begründen lässt. Hinsichtlich der Voraussetzungen der Garantenstellung will sie aufzeigen, dass es nicht auf die aus der unsicheren Entscheidungsperspektive ex ante zu treffende Verhaltensbewertung ankommen kann. Vorgeschlagen wird stattdessen eine vermittelnde Lösung, die die Bewertungsgrundlage mit einem Maximum an Objektivität versieht.
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