Eke / Ludwig / Vaßen

Erschienen: 04.12.2025

Heiner-Müller-Jahrbuch 2025

Aisthesis Verlag

ISBN 978-3-8498-2117-3

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Softcover

2025

Umfang: 160 S.

Format (B x L): 15.5 x 22.3 cm

Gewicht: 270

Verlag: Aisthesis Verlag

ISBN: 978-3-8498-2117-3

Produktbeschreibung

Nach dem Thema „Mu¨llers Natur“ im ersten Jahrbuch bildet das Jahr 1989 den
Schwerpunkt des zweiten. Es entwickelt sich in dieser Zeit eine besondere politische
und kulturelle Konstellation, auf die Heiner Mu¨ller reagiert und in der er
agiert. Es eröffnen sich fu¨r ihn neue gesellschaftliche und ästhetische Perspektiven
auch in Form von Unsicherheit und Widerspruch – Mu¨ller hat Schwierigkeiten mit
der Einheit.
In den vier wissenschaftlichen Beiträgen des ersten Teils untersucht Isabella
Borsutzky mit ihrem Text „Schreiben zwischen den Stu¨hlen“ Heiner Mu¨llers
Gedichte zur Wendezeit, Olivia Landy beschäftigt sich unter dem Titel „The Clown
of History“ mit Mu¨llers Hamletmaschine, Falk Strehlow analysiert die Verbindung
„Einstu¨rzende Neubauten, Heiner Mu¨ller und Jack Lang“ (1987-96) mit ihrer
besonderen Begegnung am 21. Dezember 1989, und Dora Rusciano zeigt: „Heiner
Mu¨ller liest Kafka nach der Wiedervereinigung“.
Der zweite Teil „Mu¨ller-Material“ legt einen Schwerpunkt auf das Genre des
Interviews: Am Anfang steht das wichtige, bisher nur als Tondokument vorliegende
Interview von Heiner Mu¨ller I have to learn to breathe the air of democracy
vom November 1989 in New York (mit einem einfu¨hrenden Kommentar von
Kristin Schulz). Daran schließt sich die Textmontage Edles Herz / Treue Hand von
Erik Zielke und die komplementäre Bildserie ORWO von Johannes Weilandt an.
Janine Ludwig stellt als wichtigstes Mu¨ller-Fundstu¨ck dieses Jahrbuchs „Die Brigade
– Mu¨llers DEFA-Szenarium u¨ber eine LPG“, vor, geschrieben 1958-60. Es
folgt ein Auszug aus einem Gespräch von Janine Ludwig mit Durs Gru¨nbein vom
September 2012 mit dem neuen Titel „Von der Tragödie zum Putzmittel“ und
ein Interview von Anja Quickert mit Alexander Weigel vom Oktober 2019 mit
dem Titel „Abschied von der DDR“ vor allem zu Mu¨llers Inszenierung Hamlet/
Maschine von 1990. Ein weiteres kleines Dokument legt Jan Knopf mit einer bisher
unbekannten handschriftlichen Notiz von Mu¨ller zu Hamlet/Maschine vom
15. Februar 1990 vor. Den Abschluss bildet ein ausfu¨hrliches Gespräch (inklusive
einleitender Informationen) von Paul Barrera mit Jean Jourdheuil, dem wichtigsten
Multiplikator,
Theaterregisseur und Übersetzer von Heiner Mu¨ller in Frankreich,
vom Mai 2024 unter der Überschrift „Was man verstehen oder nicht verstehen
sollte“. Am Ende des Jahrbuchs findet sich eine Auswahlbibliographie zu Heiner
Mu¨ller fu¨r das Jahr 2024.

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

Aisthesis Verlag

Aisthesis Verlag GmbH & Co. KG Oberntorwall 21
33602 Bielefeld, DE

kopp@aisthesis.de

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