Ehrmann

Kollektivität

Geteilte Autorschaften und kollaborative Praxisformen 1770-1840

Böhlau Wien

ISBN 978-3-205-21613-1

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Hardcover

2022

Umfang: 579 S.

Format (B x L): 16 x 24 cm

Gewicht: 1098

Verlag: Böhlau Wien

ISBN: 978-3-205-21613-1

Weiterführende bibliografische Daten

Produktbeschreibung

Um 1800 wird das Paradigma individueller Autorschaft dominant und trägt entscheidend zum Verständnis von Literatur als Kunst bei. Es lässt indes die häufig kollaborativen Praktiken des Verfassens von Texten in den Hintergrund treten. Dieses Buch rekonstruiert den kollektiven Charakter von Literatur.
In der Literatur zwischen 1770 und 1840 setzen sich wichtige Neukonzeptionen durch: Autoren werden zu individuellen Schöpfern, die Werke ihr geistiges Eigentum und beide somit aufs Engste verbunden. Dennoch werden die vielfältigen Formen der Zusammenarbeit beim Schreiben und Korrigieren sowie beim Überarbeiten und Publizieren weiter gepflegt.
Dieses Buch bezieht diese beiden Ebenen in einer historischen Praxeologie systematisch aufeinander und macht jene Kollektivität sichtbar, die sich als Spezifik der Literatur um 1800 verstehen lässt. Anhand literarischer, philosophischer und juristischer Texte von Goethe, Schiller und Herder über die Frühromantik bis zum Text des ersten Urheberrechts wird das Spannungsverhältnis von kollaborativer Verfasserschaft und individueller Autorschaft erkundet.

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Brill Deutschland GmbH

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