Erschienen: 31.01.2001 Abbildung von Danker / Grewe / Köhler / Lehmann | 'Wir empfehlen Rückverschickung, da sich der Arbeitseinsatz nicht lohnt' | 2001

Danker / Grewe / Köhler / Lehmann

'Wir empfehlen Rückverschickung, da sich der Arbeitseinsatz nicht lohnt'

Zwangsarbeit und Krankheit in Schleswig-Holstein 1939-1945

lieferbar (3-5 Tage)

2001. Buch. 344 S. 21 Illustrationen. Hardcover

Verlag für Regionalgeschichte. ISBN 978-3-89534-426-8

Format (B x L): 16 x 24 cm

Das Werk ist Teil der Reihe: IZRG-Schriftenreihe; 6

Produktbeschreibung

Die verschiedenen Aspekte der gesundheitlichen Versorgung von Zwangsarbeitern werden untersucht und dabei bisher noch nicht ausgewertete historische Quellenbestände ausgewertet. Das Fazit lautet: Die gesundheitliche Versorgung der Zwangsarbeitenden blieb stets dem Kernziel der totalen Ausbeutung der Arbeitskräfte untergeordnet. Solange ein ausreichendes Arbeitskräftereservoir im Osten zur Verfügung stand, wurden russische Zwangsarbeitende bereits nach kurzer Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit ohne hinreichende medizinische Betreuung in die Heimat zurücktransportiert. Erst als nach der Niederlage in Stalingrad die Ware "menschliche Arbeitskraft" knapp wurde, erfuhren die erkrankten "Ostarbeiter" eine etwas bessere menschliche Versorgung.
Thomas Gerst (Deutsches Ärzteblatt, 2.11.2001)
Aus dem Inhalt:
Uwe Danker: Einführung ins Thema. Ausgangspunkt, Methode, Fragestellungen und Vorgehen
Uwe Danker: Wer einmal in die Mühlen der Zwangsarbeit geriet. Zwangsarbeitende in Schleswig-Holstein 1939 bis 1945. Ein Überblick
Annette Grewe: Krankheit als Alltag und Schicksal. Die medizinische Versorgung Zwangsarbeitender in Schleswig-Holstein
Michael Ruck: Die deutschen Krankenkassen im Dilemma. Aufgabenzuwachs, Mangelverwaltung und Zielkonflikte an der Heimatfront
Michael Dahl: ". werden die Ostarbeiter in Zweifelsfällen erneut auf ihren Arbeitswillen und ihre Arbeitsfähigkeit praktisch überprüft". Zwangsarbeit und Krankheit aus der Perspektive der staatlichen
Behörden sowie der Krankenkassen
Frank Hethey: Zwangsarbeit und Krankheit. Die Perspektive der schleswig-holsteinischen "Volksgemeinschaft"
Nils Köhler: "Krank in Schleswig-Holstein". Die Perspektive der Zwangsarbeitenden
Sebastian Lehmann: ". stärkste Befürchtungen, dass das Kind doch der Allgemeinheit zur Last fällt". Schwangerschaft und Zwangsarbeit in Schleswig-Holstein
Miriam Ströh: Fleckfieber und Zwangsarbeit
Mandy Jakobczyk: Das Tuberkuloseproblem bei Zwangsarbeitern in Schleswig-Holstein
Claudia Trüter: Zwangsarbeitende in der Psychiatrie. Die Landesheilanstalt Schleswig-Stadtfeld 1940-1945
Nils Berger: Der Einsatz von "Fremdarbeitern" in der Krankenversorgung
Uwe Danker, Annette Grewe, Nils Köhler und Sebastian Lehmann: Ergebnisse
Aktenlage und Archivrecherche
Literaturverzeichnis

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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