Verbundene Online-Buchungsverfahren nach § 651c BGB
Rechtlicher Regelungsgehalt und praktische Auswirkungen
Duncker & Humblot
ISBN 978-3-428-19562-6
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2025
Umfang: 240 S.
Format (B x L): 15,7 x 23,3 cm
Gewicht: 480
Verlag: Duncker & Humblot
ISBN: 978-3-428-19562-6
Produktbeschreibung
Unbestritten stellt § 651c BGB »juristisches Neuland« dar: Online-Vermittler sind demnach doch als Reiseveranstalter anzusehen, wenn sie Reiseleistungen im Rahmen von sog. »Click-Through«-Buchungen vertreiben. Die zunächst separat geschlossenen Verträge mit den Erbringern werden zu einem einzigen Reisevertrag mit dem Vermittler fingiert. Insbesondere der Fortbestand der Einzelverträge und die zugrundeliegende Dogmatik der Vertragssysteme bleiben dabei offen. Vor diesem Hintergrund nimmt die Arbeit eine rechtswissenschaftliche Analyse der Vorschrift vor. Dabei eruiert sie insbesondere den Parteiwillen, die Systematik der »klassischen« Pauschalreise sowie die Dogmatik von anderen Vertragsnetzen. Es wird gezeigt, dass die Einzelverträge bestehen bleiben und das Institut der Geschäftsgrundlage eine interessengerechte und praxistaugliche Lösung insbesondere vertragsübergreifender Störungen ermöglicht. Abschließend zeigt die Arbeit die Umgehbarkeit der Rechtsfolge (Fiktion) auf.
Autorinnen und Autoren
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Hersteller
Duncker & Humblot GmbH
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12165 Berlin, DE
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