Der moderne Staat, seine Werte und das Christentum
Eine Betrachtung am Rechts- und Sozialstaat
Verlag Dr. Kovac
ISBN 978-3-339-11026-8
Standardpreis
Bibliografische Daten
Buch. Softcover
2019
Umfang: 194 S.
Format (B x L): 14,8 x 21 cm
Gewicht: 247
Verlag: Verlag Dr. Kovac
ISBN: 978-3-339-11026-8
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Verfassungsrecht in Forschung und Praxis; 145
Produktbeschreibung
Der Wahrheitsgehalt dieser Behauptung ist aber alles andere als gesichert. Tatsächlich ist vieles an ihr streitbar. Kann der Staat überhaupt eigene Werte haben? Auf welche Werte kann er sich beziehen? Auch inwieweit die Werte des modernen Staates tatsächlich vom Christentum stammen, ist fraglich. Wie sozial vorbildlich kann z.B. eine Religion sein, die das Gebot der Nächstenliebe zum obersten Prinzip erklärt, sich aber offen zur Sklaverei bekennt? Darf man das kirchliche Inquisitionsverfahren zum Vorreiter moderner rechtsstaatlicher Prinzipien erklären? Die Strafverfolgung von Amts wegen und die Wahrheitsermittlung im Rahmen eines Beweisverfahrens gehen darauf zurück. Und doch führte dieses kirchliche Verfahren in die Folterkammern und Scheiterhaufen der Inquisition.
Das Aufzeigen solcher Widersprüchlichkeiten schafft ein Verständnis dafür, dass sich die Frage nach dem christlichen Ursprung der Werte nicht einfach mit ja oder nein beantworten lässt. Es verdeutlicht auch die Schwierigkeit, aus der widersprüchlichen europäischen Geschichte einzelne Stücke herauszubrechen und diese dann zu einer vermeintlichen kulturellen Einheit zu idealisieren.
Autorinnen und Autoren
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