Erschienen: 07.12.2011 Abbildung von Bernhard | Infotainment in der Zeitung | 1. Auflage | 2011 | 23 | beck-shop.de

Bernhard

Infotainment in der Zeitung

Der Einfluss unterhaltungsorientierter Gestaltungsmittel auf die Wahrnehmung und Verarbeitung politischer Informationen

lieferbar (3-5 Tage)

Buch. Softcover

2011

367 S.

Nomos. ISBN 978-3-8329-7076-5

Gewicht: 473 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Reihe Rezeptionsforschung; 23

Produktbeschreibung

Wie sich die unterhaltungsorientierte Gestaltung politischer Nachrichten in der Zeitung auf die Rezeption auswirkt, ist weitgehend ungeklärt. Fördert Infotainment die Verständlichkeit und den Wissenstransfer? Leiden Glaubwürdigkeit oder Informativität darunter? Können wenig Interessierte durch Infotainment an Politik „herangeführt“ werden? Oder werden Rezipienten dadurch abgestoßen? Empirische Befunde, die diese Fragen beantworten, gibt es kaum.

Die vorliegende Studie trägt dazu bei, diese Forschungslücke zu schließen. In mehreren Experimenten wird untersucht, welche Wirkung unterschiedlich stark infotainisierte Zeitungsartikel auf verschiedene Rezeptionsvariablen haben. Die Ergebnisse, die nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die journalistische Praxis von Relevanz sind, deuten darauf hin, dass Infotainment kein Allheilmittel ist, um für mehr Interesse an Politik zu sorgen, Wissensklüfte zu schließen oder den Leserschwund der Tageszeitungen zu stoppen. Entgegen den Erwartungen zeigen sich positive Einflüsse vorwiegend auf Leser, die bereits Interesse an Politik oder dem Thema aufweisen. Wirkungen, die als dysfunktional zu bezeichnen wären, treten hingegen kaum auf.

Informationen zur Reihe:

Reihe Rezeptionsforschung

Herausgegeben von Dr. Marco Dohle; Ass.-Prof. Tilo Hartmann, Ph.D; Jun.-Prof. Dr. Carsten Wünsch, Prof. Dr. Holger Schramm Beirat: Prof. Dr. Helena Bilandzic, Prof. Dr. Volker Gehrau, Prof. Dr. Patrick Rössler, Prof. Dr. Uwe Hasebrink

Die Reihe Rezeptionsforschung ist ein Forum für aktuelle empirische und theoretische Beiträge zum Thema Medienrezeption. Dazu gehören Untersuchungen der aktiven Auseinandersetzung der Rezipienten mit Medienbotschaften, die von der Selektion von Medienangeboten und ihren Gründen über Rezeptionsqualitäten und Verarbeitungsprozesse bis hin zur Einbettung der Rezeption in den Alltag und den sich daraus ergebenden individuellen und gesellschaftlichen Konsequenzen reicht. Kurz: Es geht um die Frage „Was machen die Menschen mit den Medien?" Ansprechpartner für die Redaktion der Reihe: Marco Dohle Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Institut für Sozialwissenschaften Kommunikations- und Medienwissenschaft I Universitätsstraße 1, Gebäude 23.31.05.77 40225 Düsseldorf marco.dohle@phil.uni-duesseldorf.de

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