CARL LAEMMLE - Sein Kampf um BÜRGSCHAFTEN für jüdische Flüchtlinge
I am doing what my heart dictates me to do and I do it unstintingly
Carl Laemmle Press
ISBN 978-3-9818444-0-5
Bibliografische Daten
Biografie
Buch. Softcover
2016
Umfang: 64 S.
Format (B x L): 14.8 x 21.3 cm
Gewicht: 140
Verlag: Carl Laemmle Press
ISBN: 978-3-9818444-0-5
Produktbeschreibung
Konsul Honaker genügen Laemmles Vorbereitungen im Fall der Margarete Levi sowie der Familie Obernauer aber noch nicht (Dok. 14), weswegen sich Laemmle am 11.9.1937 an die Visaabteilung des State Departments wendet mit der Beschwerde: "Warum hat mir Konsul Honaker nicht gesagt, welche Art besonderer Vorkehrungen ich treffen muss?... Welchen anderen Versicherungen kann ich abgeben?... Ich werde alles Menschenmögliche für Herrn Obernauer und seine ganze Familie tun und hinter ihm stehen mit all meinem Besitz, bis er sich und seine Familie unterhalten kann. Was weiter kann ich sagen?" Er schließt mit der Wiederholung seines Hinweises auf die Lage der Juden in Deutschland, für die jeder gut situierte amerikanische Jude dasselbe tun sollte. "Ich tue, was mein Herz mir befiehlt und tue es ohne Einschränkung." Wir dürfen nicht vergessen, dass dieser Brief noch, was die Situation der deutschen Juden betrifft, in die genannte Periode der "Illusion einer Schonzeit" fällt.
Autorinnen und Autoren
Kundeninformationen
Der Titel erscheint gleichzeitig in Deutsch und in Englisch. Die Original-Zitate sind auf Englisch. Zu jeder Bestellung (ab 5 Bücher)gibt es ein Poster in A2 in gold, blau und rot.Das Poster ist nur in deutsch erhältlich. In Stuttgart wurde am 08.12.2016 eine Austellung "Carl Laemmle Presents.." eröffnet. In Bremerhaven im Deutschen Auswandererhaus und in Laupheim wird Carl Laemmle in der Dauerausstellung repräsentiert. Carl Laemmle, der erfolgreiche Universal Studio Gründer aus Laupheim, erfährt zu seinem 150. Geburtstag im Jahre 2017 in Deutschland, den USA und in Japan eine große Würdigung. Die Ausstellung "Carl Laemmle presents" zeigt seine humanitäre Lebensleistung. Wie dieser Aufsatz von Udo Bayer belegt, nutzte Carl Laemmle seine Macht, seinen Einfluss und sein Geld, um an Bürgschaftserklärungen für Hunderte verfolgter Juden zu kommen, denen er damit die Flucht aus dem NS-Staat ermöglichte. Als im Jahre 2013 in den USA das Buch "The Collaboration: Hollywood's Pact with Hitler" des Historikers Ben Urwand erschien, schlossen sich wieder einmal viele Unwissende der negativen Meinung über den jüdischen Filmproduzenten Carl Laemmle an. Der Filmhistoriker Neal Gabler beschrieb jedoch bereits im Jahr 1988 die schwierige Situation der jüdischen Hollywoodpioniere in der Nazi- Zeit in seinem umfangreichen Werk "An Empire of their own - How the Jews invented Hollywood", das im Jahr 2004 unter dem deutschen Titel "Ein eigenes Reich - Wie jüdische Emigranten Hollywood erfanden" veröffentlicht wurde. Bei Gabler wird Walter Laemmle, Carl Laemmles Neffe, zitiert, der über Carl Laemmles erfolgreiches Ersuchen beim State Department in Washington D.C. von über 250 Bürgschaften für verfolgte Juden erzählt. Der Historiker Neal Gabler zusammen mit Sandy Einstein, dessen Vater durch eine Carl Laemmle Bürgschaft Nazizeit nach USA kam, berichtigen in der New York Times 4/14 in einem Artikel mit dem Titel "A Mogul¿s Heroism" die öffentliche Meinung über Carl Laemmle unter Bezugnahme auf Udo Bayers Aufsatz" Laemmle's List".
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