Stigma asozial
Geschlechtsspezifische Zuschreibungen, behördliche Routinen und Orte der Verfolgung im Nationalsozialismus
Mandelbaum Verlag eG
ISBN 978-3-85476-886-9
Standardpreis
Bibliografische Daten
Sachbuch
Buch. Softcover
2020
Umfang: 399 S.
Format (B x L): 14.1 x 21 cm
Gewicht: 539
Verlag: Mandelbaum Verlag eG
ISBN: 978-3-85476-886-9
Produktbeschreibung
Das nationalsozialistische Regime wollte mit seiner Politik gegen als »asozial« stigmatisierte Menschen einen »reinen, arischen Volkskörper« schaffen. Dies betraf vor allem Junge und Arme. In die Umsetzung waren zahlreiche Behörden und Institutionen eingebunden - von der Fürsorge und den Arbeitsämtern bis hin zur Kriminalpolizei. Die mikrohistorische Analyse der Verfolgungspraxis in vier Gauen der »Ostmark« zeigt das Zusammenspiel, aber auch die Handlungsspielräume der einzelnen Behörden und AkteurInnen. Ebenso in den Blick genommen werden die Orte der Verfolgung und die geschlechtsspezifischen Aspekte im Umgang mit als »asozial« abgewerteten Frauen. Zahlreiche Lebensgeschichten geben Einblick in die nationalsozialistische Doktrin sowie die regional-lokalen Praktiken. Sie verdeutlichen die Konstruktionen von »Asozialität« und die individuellen Auswirkungen.
Autorinnen und Autoren
Produktsicherheit
Hersteller
Mandelbaum Verlag eG
Wipplingerstraße 23
1010 Wien, AT
office@mandelbaum.at
BÜCHER VERSANDKOSTENFREI INNERHALB DEUTSCHLANDS

