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Adam Smith über Ökonomie und Gesellschaft

Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft 9
Buch. 332 S. Softcover
Metropolis-Verlag ISBN 978-3-89518-989-0
H4Inhalt/H4 ?L ?TKrishna Bharadwaj: ?DÅdam Smith's Contribution to Political Economy ?TÙlrich Krause: ?Deigennutz und ethische Gefühle oder Wie wird man ein guter Egoist? ?TPaul A. Heise: ?DStoicism in Adam Smith's Model of Human Behavior ?THans G. Nutzinger: ?DDas System der natürlichen Freiheit bei Adam Smith und seine ethischen Grundlagen ?THeinz D. Kurz: ?DÅdam Smith über Krieg und Frieden ?TPeter Kalmbach: ?DÙnzeitgemäße Betrachtungen: Adam Smith und die Unterscheidung zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit ?TÅlbert Jeck: ?DUber Mensch und Natur sowie einige Bewegungsgesetze des Kapital(ismu)s ?TMichael A. Landesmann: ?DÅ. Smith's stages theory of economic development and the problem of the relative productiveness of different economic sectors ?TÓtto Roloff: ?DUber Natur und Ursachen öffentlicher Finanzwirtschaften im Wealth of Nations ?TChristof Rühl: ?DGeldkreislauf, Einkommenskreislauf und effektive Nachfrage: Die Rolle des Geldes im "Wohlstand der Nationen" /DL H4editorial/H4 BLOCKQUOTE "Auf dem großen Schachbrett der menschlichen Gesellschaft besitzt jede Figur ihr eigenes Bewegungsgesetz, welches sich grundlegend von demjenigen unterscheiden kann, das ihr der Gesetzgeber aufzwingen will. Wenn die beiden Gesetze zusammenfallen und in die gleiche Richtung wirken, verläuft das Spiel der menschlichen Gesellschaft leicht und harmonisch und ist aller Wahrscheinlichkeit nach glücklich und erfolgreich. Wirken sie einander entgegen oder sind unterschiedlich, so verläuft das Spiel schlecht und die Gesellschaft befindet sich allzeit in einem Zustand größter Unordnung." /BLOCKQUOTE Der vorliegende Band ist im wesentlichen einer Auseinandersetzung mit dieser Aussage des schottischen Moralphilosophen und politischen Ökonomen Adam Smith gewidmet, dessen Todestag sich am 17. Juli 1990 zum 200. Male jährte. Es geht um das "Bewegungsgesetz" des Individuums, dessen Einbindung in und Konditionierung durch überindividuelle Zusammenhänge und die Rolle des Staates - um das Spannungsfeld von individueller Freiheit und sozialer Ordnung. Es geht um den Prozeß menschlicher Zivilisation, um das Entstehen und Vergehen gesellschaftlicher Institutionen. Smiths Beitrag zur Beantwortung dieser Grundfragen der Sozialwissenschaft wird im folgenden am Beispiel einiger der großen Themen seines Werkes einzuschätzen versucht. Krishna Bharadwaj (Jawaharlal Nehru Universität Delhi) erörtert das Smithsche System der politischen Ökonomie, dessen sozialphilosophische Perspektive sowie seine um das Konzept des gesellschaftlichen Überschußprodukts kreisende Erklärung der Verteilung des nationalen Reichtums. Sie befaßt sich anschließend mit der Kritik und Weiterentwicklung des Smithschen Ansatzes durch Ricardo und Marx und wendet sich gegen den Vereinnahmungsversuch seiner Lehre durch die neoklassische Theorie von Angebot und Nachfrage. Ulrich Krause (Universität Bremen) diskutiert das Verhältnis von Eigeninteresse und ethischen Gefühlen. Ersteres, so seine Grundannahme, sei zusammengesetzt aus verschiedenen, zum Teil widersprüchlichen Motiven. Um alle weiteren, nicht bereits von diesem Begriff erfaßten Motive und darüber dessen Verhältnis zu den ethischen Gefühlen zu bestimmen, sei die Zerlegung des Begriffs sowie seine anschließende Rekonstitution erforderlich. Paul A. Heise (Lebanon Valley College, Annville, USA) unternimmt den Versuch, Smiths Verhältnis zur Stoa zu bestimmen. Er greift dabei auf Smiths Schriften zur Physik, Metaphysik, Logik, Ethik und Ökonomik zurück, in denen allen der Einfluß der stoischen Philosophie nachweisbar sei. Hans Nutzinger (Gesamthochschule Kassel) erörtert die ethischen Grundlagen der Smithschen ökonomischen Analyse und gelangt zu einer Neueinschätzung des berühmten "Adam Smith-Problems". Er untersucht darüber hinaus die Frage, ob bei Smith Elemente einer "materialen" Gerechtigkeitskonzeption anzutreffen sind, die über eine bloße "Tauschgerechtigkeit" hinaus
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