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Abu-Manga

Hausa in the Sudan

Process of Adaptation to Arabic
1. Auflage 1999. Taschenbuch. XVIII, 215 S.: 1 Karte. Softcover
Rüdiger Köppe ISBN 978-3-89645-105-7
Format (B x L): 16 x 24 cm
In englischer Sprache
Das Werk ist Teil der Reihe:
This volume describes and analyses the various linguistic and sociolinguistic changes and developments in Hausa as a result of its close contact with Arabic in the Sudan. In particular, the study focuses on those changes which have occurred through direct contact between speakers due to migration, such as the settlement of Arabic-speaking pilgrims in the Sudan on their return from a pilgrimage to Mecca. The study thus concentrates on the least explored relationship between Sudanese Arabic and Sudanese Hausa - the influence through direct contact of the speakers - but also considers the more commonly explored links between the two languages, i.e. their genetic relationship and the indirect contact through common Arabic literary traditions.
The first chapter provides an introduction to the history of Hausa migration and settlement in the Sudan as well as to the methodological approach and to theoretical considerations of language contact. Chapters 2 and 3 deal with the more commonly explored links between Sudanese Arabic and Sudanese Hausa, those of genetic relationship and indirect contact through literary traditions. Chapter 4 analyses adaptation processes of Arabic sounds to Sudanese Hausa as well as the various linguistic phenomena resulting from these. Chapters 5 and 6 focus on the adaptation of Arabic nominals and verbal stems to Sudanese Hausa patterns. A final chapter deals with the semantic changes and anomalies with Arabic words and expressions borrowed into Sudanese Hausa and used with a different meaning. The study concludes with an account of the increasing Arabic influence on Sudanese Hausa to the detriment of its mutual intelligibility with West African (mainly Nigerian) Hausa.

In dem vorliegenden Band beschreibt und analysiert der Autor die verschiedenen linguistischen und soziolinguistischen Veränderungen des Hausa, denen es als Folge seines engen Kontaktes mit dem Arabischen im Sudan unterliegt. Hierbei betrachtet er insbesondere diejenigen Veränderungen, die durch den direkten Kontakt - wie zum Beispiel mit arabischsprechenden Pilgern, die sich auf der Rückreise von Mekka im Sudan niederließen - entstanden. Die Studie befaßt sich so mit einem bislang weniger untersuchten Aspekt des Verhältnisses zwischen Arabisch und Hausa, dem Einfluß durch direkten Kontakt der Sprecher. Hierbei werden jedoch auch die häufiger untersuchten Verbindungen zwischen beiden Sprachen, ihre genetische Verwandtschaft und der indirekte Einfluß durch gemeinsame literarische Traditionen, mitberücksichtigt.
Nach einer Einleitung zur Methodik und zur Theorie des Sprachkontakts sowie einem geschichtlichen Überblick geht der Autor im zweiten Kapitel auf die genetischen Verwandtschaftsbeziehungen zwischen dem Hausa und dem Arabischen ein. Kapitel 3 beschäftigt sich mit den verschiedenen Aspekten des indirekten Sprachkontakts durch die gemeinsame literarische Tradition. Während in Kapitel 4 die Anpassung des Phoneminventars des sudanesischen Hausa an das sudanesische Arabisch untersucht wird, beschreibt der Autor im fünften und sechsten Kapitel morphologische Aspekte der Entlehnung von Nomina und Verbstämmen aus dem Arabischen ins sudanesischen Hausa. Das letzte Kapitel widmet sich schließlich den semantischen Veränderungen und Eigenheiten arabischer Wörter, die in das sudanesische Hausa entlehnt und in anderer Bedeutung verwendet werden. Den Abschluß bildet eine Zusammenfassung zu dem wachsenden Einfluß des Arabischen auf das sudanesische Hausa, der sich nachteilig auf die gegenseitige Verstehbarkeit mit dem westafrikanischen (vor allem nigerianischen) Hausa auswirkt.
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