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Abeling

Die Kenntnis im Verjährungsrecht

Zum kenntnisabhängigen Verjährungsbeginn bei komplexer Rechtslage unter Berücksichtigung zivilprozessualer Fragestellungen
2016. Buch. 200 S. Softcover
Logos ISBN 978-3-8325-4106-4
Format (B x L): 14,5 x 21 cm
Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist der kenntnisabhängige Verjährungsbeginn gemäß § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB. Der erste Teil behandelt die Frage, ob der an sich nur von Tatsachenkenntnis und nicht von Rechtskenntnis abhängige Verjährungsbeginn ausnahmsweise hinausgeschoben ist, wenn die zugrunde liegende Rechtslage derart unsicher und verworren ist, dass selbst ein rechtskundiger Dritter (z.B. ein Rechtsanwalt) keine verlässliche Einschätzung geben kann. Dies bejahend wird anhand von Fallgruppen weiter untersucht, in welchen Konstellationen der Verjährungsbeginn wegen der zugrunde liegenden Rechtslage hinausgeschoben ist. Im zweiten Teil wird der Verjährungsbeginn aus zivilprozessualem Blickwinkel betrachtet und der Frage nachgegangen, wie der insoweit beweisbelastete Schuldner im Prozess die für den Verjährungsbeginn notwendige Kenntnis des Gläubigers beweisen kann und ob dazu eine Umkehr der Beweislast in Betracht kommt. Der dritte Teil schließt mit Überlegungen zum Verjährungsbeginn in den Principles of European Contract Law (PECL) sowie dem Draft Common Frame of Reference (DCFR).
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