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Bickhardt

Der Patientenwille

Was tun, wenn der Patient nicht mehr selbst entscheiden kann?
Ein Ratgeber für Angehörige, Betreuer, Bevollmächtigte, Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorger und andere
Alles was Ärzte, Bevollmächtigte und Betreuer wissen müssen
Ratgeber 
3. Auflage 2013. Buch. 63 S. Geheftet
C.H.BECK ISBN 978-3-406-65186-1
Format (B x L): 21,0 x 29,7 cm
Gewicht: 207 g
Das Werk ist Teil der Reihe:
Beck-Basistitel
Alles was Ärzte, Bevollmächtigte und Betreuer wissen müssen
Zum Werk
Trotz der gesetzlichen Regelung zur Patientenverfügung bleiben noch viele Fragen offen. Liegt keine Patientenverfügung vor oder treffen die Festlegungen einer Patientenverfügung nicht auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zu, hat der Bevollmächtigte oder Betreuer den mutmaßlichen Willen des Betreuten festzustellen. Auf Grundlage des mutmaßlichen Willens muss er entscheiden, ob er in ärztliche Maßnahmen einwilligt oder sie untersagt. Der mutmaßliche Wille ist aufgrund konkreter Anhaltspunkte zu ermitteln. Zu berücksichtigen sind insbesondere frühere mündliche oder schriftliche Äußerungen, ethische oder religiöse Überzeugungen und sonstige persönliche Wertvorstellungen des Betreuten. Gerade die Ermittlung des mutmaßlichen Willens stößt in der Praxis auf große Schwierigkeiten: Wer entscheidet wie über den Einsatz lebenserhaltender Maßnahmen bei nicht entscheidungsfähigen Patienten.
In der Broschüre werden anschaulich und übersichtlich dargestellt:
- die gültige Rechtslage (z.B. die Bedeutung von Patientenverfügungen),
- die Grundsätze ärztlichen Handelns am Lebensende (z. B. Indikation, Therapieziel, standesrechtliche Regeln, medizinethische Leitwerte),
- der Streit über die Bedeutung des mutmaßlichen Willens und subjektiven Patientenwohls sowie
- die konkrete Ermittlung des mutmaßlichen Willens und des subjektiven Patientenwohls.
Konkrete Empfehlungen und Hinweise sowie zahlreiche anschauliche Beispiele erleichtern den Zugang zu diesem juristisch, medizinisch und ethisch schwierigen Gebiet. Abschließend wird noch auf die Entscheidungsfindung in schwierigen Grenzsituationen (z.B. bei Demenzkranken) eingegangen. Abgerundet wird das Werk durch exemplarische Beispielsfälle, anhand derer man die Ermittlung des mutmaßlichen Willens nachvollziehen kann.
Vorteile auf einen Blick
- äußerst nützliche Hilfestellung für Ärzte, Angehörige und Betreuer
- zahlreiche anschauliche Beispiele
- Berücksichtigung der aktuellen Rechtslage
Neuauflage
In der 3. Auflage wird zusätzlich das Problem der Vereinbarkeit von Patientenverfügung und Organspendeausweis sowie die umstrittene Frage nach der Garantenstellung von Angehörigen und Ärzten thematisiert sowie auf die neue gesetzliche Regelung bezüglich einer Zwangsbehandlung psychisch Erkrankter in Ausnahmefällen hingewiesen.
Zum Autor
Dr. med. Jürgen Bickhardt war fast 30 Jahre lang Leitender Internist, Kardiologe und Intensivmediziner im Kreiskrankenhaus Erding. Zudem war er 4 Jahre Vorstandsmitglied des Bayerischen Hospizverbands und ist intensiv in Palliativmedizin, Hospizarbeit und Sterbebegleitung engagiert.
Zielgruppe
Für Angehörige von Betroffenen, Bevollmächtigte, Betreuer, Ärzte und Pflegekräfte, Betreuungsvereine, Hospizvereine, Caritas, Arbeiterwohlfahrt, Innere Mission, Paritätischer Wohlfahrtsverband, VdK, Verbraucherzentralen, Lebenshilfe e.V., Banken, Sparkassen, Kassenärztliche Vereinigungen, Ärztevereinigungen, Krankenkassen, Krankenhäuser und deren Sozialeinrichtungen, Kureinrichtungen, Fürsorgestellen etc.
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