Erschienen: 29.02.2016 Abbildung von Zekulin / Fischer / Müller-Höcker | Die Beziehungen Pauline Viardots und Ivan S. Turgenevs zu Weimar - Pauline Viardots Orpheus-Interpretation in der Berlioz-Fassung von Glucks Orphée | 2016 | 2016 | 5

Zekulin / Fischer / Müller-Höcker

Die Beziehungen Pauline Viardots und Ivan S. Turgenevs zu Weimar - Pauline Viardots Orpheus-Interpretation in der Berlioz-Fassung von Glucks Orphée

lieferbar, ca. 10 Tage

2016 2016. Buch , Buch. viii, 330 S

Olms. ISBN 978-3-487-15278-3

Format (B x L): 17 x 24 cm

Gewicht: 802 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Viardot-Garcia-Studien; 5

Produktbeschreibung

Zu den berühmten Gästen Weimars gehörten im 19. Jahrhundert auch die französische Sängerin und Komponistin Pauline Viardot-Garcia und der russische Schriftsteller Ivan S. Turgenev. Abgesehen von den Aufführungen ihrer gemeinsam verfassten Operette Der letzte Zauberer, sind die Aufenthalte der Sängerin und ihres Dichterfreundes in Weimar bisher noch wenig erforscht. Anhand neuer Quellen und unveröffentlichter Archivmaterialien lassen sich die Kenntnisse über ihr Leben und Wirken in der Residenzstadt vertiefen. Die erste Studie in diesem Band trägt so zur Erforschung der Wirkungsgeschichte Viardots bei.

Die zweite Untersuchung widmet sich Viardot als Darstellerin des Orphée am Pariser Théâtre-Lyrique in einer von Berlioz für sie erstellten Fassung von Glucks Orphée und schließt damit auch an die Berlioz- und Gluckforschung an. Die Rolle des Orphée war einer der größten Erfolge in Viardots Sängerkarriere und gleichzeitig das Ende ihrer Bühnenlaufbahn. Durch Analyse zeitgenössischer Reaktionen auf Viardots Darbietung wird ihr Kompetenz- und Vokalprofil am Ende ihrer Karriere rekonstruierbar. Zudem zeigt sich der soziokulturell weitreichende Einfluss ihrer Interpretation des Orphée.
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Among the famous visitors to Weimar in the 19th century were the French singer and composer Pauline Viardot-Garcia and the Russian writer Ivan S. Turgenev. Apart from the performances of the operetta Le dernier sorcier, which they wrote together, the time spent by the singer and her writer friend in Weimar have hitherto been little studied. New sources and unpublished archive material offer a deeper insight into their life and work in the town. The first study in this volume is such a contribution to the study of Viardot’s reception and influence.

The second study is devoted to Viardot’s performance as Orphée at the Théâtre-Lyrique in Paris in a version of Gluck’s Orphée prepared for her by Berlioz, and thus is also a contribution to the study of Berlioz and of Gluck. The role of Orphée was one of the greatest successes in Viardot’s singing career and also the end of her stage career. An analysis of contemporary reactions to Viardot’s performance makes it possible to reconstruct a profile of her abilities and her voice at the end of her career, and to show the wide-ranging socio-cultural influence of her interpretation of Orphée.

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