Erschienen: 31.08.2014 Abbildung von Wulf-Reidt |

Wulf-Reidt

"Den Sternen und dem Himmel würdig"

Kaiserliche Palastbauten in Rom und Trier

lieferbar, ca. 10 Tage

2014. Buch. VIII, 44 S. 16 Statistiken, 8 Ganzseitenillustrationen. Softcover

Harrassowitz. ISBN 978-3-447-10235-3

Format (B x L): 21 x 29,7 cm

Gewicht: 300 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Trierer Winckelmannsprogramme; 24

Produktbeschreibung

Während der Zeit der sogenannten Tetrarchie am Ende des 3. bis Anfang des 4. Jahrhunderts n.Chr., einer Zeit, die auch eine Neuverteilung der Herrschaft und eine Dezentralisierung der Macht mit sich brachte, entstanden in zahlreichen Residenzstädten neue Paläste oder wurden Amtssitze ausgebaut. Dies gilt auch für die Stadt Trier (Augusta Treverorum), die wahrscheinlich unter Hadrian im 2. Jahrhundert n.Chr. zum Quartier des Provinzverwalters der Gallia Belgica wurde. In der Zeit zwischen 286 und 293 n.Chr. war Trier offenkundig der wichtigste Sitz Kaiser Maximians, was zu einem groß angelegten Ausbau seiner Kaiserresidenz führte.
Ulrike Wulf-Rheidt zeigt anhand einer Zusammenstellung aller bekannten Details zum spätantiken Kaiserpalast in Trier, dass er viele Gemeinsamkeiten mit dem Palast der römischen Kaiser auf dem Palatin in Rom aufweist. Dazu gehört neben der Nähe zum Circus und der großen „Palastaula“ auch der Neubau von Palastthermen. Eine Neubetrachtung der Trierer Kaiserresidenz im Spiegel der Bauten auf dem Palatin sowie vergleichbarer spätantiker Palastanlagen macht deutlich, dass der Palast in Rom nicht nur das Vorbild für die Kaiserresidenz war, sondern offensichtlich sogar übertroffen werden sollte. Sie sollte augenscheinlich wirklich „dem Himmel und den Sternen würdig“ sein. Mit der Trierer Kaiserresidenz wurde so einer der größten und ambitioniertesten Ausbauten einer römischen Kaiserresidenz angestrebt, der aus der Spätantike bekannt ist.

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