Erschienen: 29.12.2018 Abbildung von Wipfler | Heinrich Bürkel (1802-1869) | 2019 | Repräsentative Edition seiner ...

Wipfler

Heinrich Bürkel (1802-1869)

Repräsentative Edition seiner Korrespondenz und analytische Auswertung

lieferbar (3-5 Tage)

Buch. Softcover

2019

816 S.

Scaneg Verlag E. K.. ISBN 978-3-89235-097-2

Format (B x L): 14.9 x 20.6 cm

Gewicht: 1225 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Beiträge zur Kunstwissenschaft

Produktbeschreibung

Der Genre-und Landschaftsmaler Heinrich Bu¿rkel (1802-1869), bestens bekannt bei Adalbert Stifter und Carl Spitzweg, galt schon zu Lebzeiten als einer der bekanntesten Vertreter der von ihm maßgeblich geprägten Mu¿nchner Schule und wurde sogar 1848 vom Maler Kaulbach im Freskenzyklus zur Neuen Pinakothek an der Seite von König Ludwig I. verewigt. Insbesondere in den 1830er Jahren wuchs sein Renommee, als es ihm gelang, zahlreiche Bilder an Königshäuser, an beru¿hmte Ku¿nstler bzw. durch die Kunstvereine und deren Netzwerk im ganzen deutschsprachigen Raum zu verkaufen; später vertrieb er seine Kunst durch ganz Europa bis nach Amerika. Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in einer quellenkritischen Edition der Autographen um und zu Heinrich Bu¿rkel, wobei auf die Interpretation seiner Werke verzichtet wurde. Insgesamt wurden 512 historische Quellen zusammengetragen, wobei das Gros der Quellen - von Bu¿rkels Urenkelin gestiftet - sich in Bu¿rkels Heimatstadt Pirmasens befindet. Weiterhin wurden im Hinblick auf weitere mit Bu¿rkel zusammenhängende Autographen weltweit alle öffentlichen Institutionen an jenen Orten kontaktiert, die in den Briefen aus Pirmasens Erwähnung finden. Diese Schriften wurden im Rahmen der Arbeit transkribiert und sind nun der Öffentlichkeit zugänglich. Hierzu gehört auch ein u¿ber 100 Seiten langes Geschäftsbuch, in welchem der Maler fast vollständig alle Verkäufe und Geldgeschäfte auffu¿hrte. Dies erlaubte eine fundierte Analyse der internationalen Tätigkeiten Bu¿rkels als Kunsthändler und seiner Vertriebsmöglichkeiten. Neue Erkenntnisse zum Kunstmarkt der Biedermeierzeit konnten dadurch gewonnen werden, insbesondere zeigt sich der experimentelle Einsatz der Fotografie (als Vertriebsmedium) durch den Ku¿nstler. Die Briefe enthu¿llten weitere neue Details zum Ku¿nstler und zu seinem Leben. Die Quellenedition schließt eine Lu¿cke und wird dadurch zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk.

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