Erschienen: 02.11.2015 Abbildung von Wilde | Der Dom zu Lübeck | 8., Auflage | 2015 | 348

Wilde

Der Dom zu Lübeck

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Buch. Softcover

8., Auflage. 2015

40 S.

Deutscher Kunstverlag. ISBN 978-3-422-02143-3

Format (B x L): 11,6 x 17,4 cm

Gewicht: 53 g

Das Werk ist Teil der Reihe: DKV-Kunstführer; 348

Produktbeschreibung

Der Lübecker Dom ist der erste große Backsteinkirchbau der Ostsee und mit 130 Metern Länge eine der längsten Backsteinkirchen. Heinrich der Löwe spielt in seiner Geschichte eine wichtige Rolle. 1173 legte er den Grundstein für den Dom und das sich anschließende Kloster. Als Ersatz für den Naturstein, der in dieser Gegend nicht zur Verfügung stand, nahm man Backstein als Baustoff. Geweiht wurde der Dom 1247. Kurz danach wurde ihm auf der Nordseite das Paradies, eine große Vorhalle, angefügt und 1266 begann die große Erweiterung nach Osten. In der Nacht zum Palmsonntag 1942 brannte die alte Hansestadt und mit ihr drei große Kirchen: St. Marien, St. Petri und der Dom. Sprengbomben verwüsteten den gotischen Chor. Alle Dächer verbrannten. Der kostbare Passionsaltar von Hans Memling (1491) und andere Kunstwerke blieben wunderbarerweise erhalten. Beim Wiederaufbau des Domes wurde man an das Ausmaß der Bauzeiten des Mittelalters erinnert. Von 1960 bis 1977 dauerte der Wiederaufbau des gotischen Chores und erst 1982 wurde die Paradiesvorhalle fertiggestellt. Denn um in den Lübecker Dom zu gelangen, muss man zuerst das Paradies durchqueren.

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