Erschienen: 31.12.2016 Abbildung von Welte | Zeitzeugen aus dem Wüstensand | 2016 | Die altägyptischen Mumienschäd...

Welte

Zeitzeugen aus dem Wüstensand

Die altägyptischen Mumienschädel aus Abusir el-Meleq

lieferbar (3-5 Tage)

Buch. Hardcover

2016

227 S

In deutscher und englischer Sprache

VML Verlag Marie Leidorf. ISBN 978-3-86757-953-7

Format (B x L): 21.7 x 30.5 cm

Gewicht: 1219 g

Das Werk ist Teil der Reihe: BioArchaeologica

Produktbeschreibung

Mit dem Beginn der Ägyptomanie um 1800 wurden viele menschliche Überreste aus dem Alten Ägypten aus ihrem Fundkontext gerissen, so daß ein immenser wissenschaftlicher Informationsverlust entstand, den es bis heute auszugleichen gilt. Bei dem hier untersuchten Material handelt es sich um Mumienköpfe bzw. mazerierte Schädel aus Abusir el-Meleq am Eingang zur Fayum-Oase, die sich heute in der Osteologischen Sammlung der Universität Tübingen und den Staatlichen Museen Berlin befinden. Vieles spricht für ihre Deponierung von der Spätzeit bis in die hellenistisch-römische Epoche, es handelt sich aber nicht um eine vollständig ergrabene, in sich geschlossene Friedhofspopulation mit gesicherter Chronologie und Belegungsabfolge. Neben der Rekonstruktion der Fundumstände beinhaltet die anthropologische Untersuchung u. a. eine Altersbestimmung und Geschlechtsbestimmung, eine pathologische Einschätzung sowie die Aufnahme metrischer und nicht-metrischer Merkmale. Dies ermöglicht eine regionale und überregionale demographische Beschreibung der Fayumer Stichprobe und ihre nachträgliche Einbettung in den geschichtlichen und anthropologischen Kontext. Since the beginnings of Egyptomania around A.D. 1800, many human remains from ancient Egypt have been removed from their find contexts, which caused enormous loss of scientific information that still remains to be compensated to this day. The material studied here consists of mummies' heads and macerated crania from Abusir el-Meleq at the entrance to Faiyum Oasis, which are now kept in the Osteological Collection of Tübingen University and the State Museums in Berlin. There are many arguments to support the hypothesis that they had been deposited from the Late Period until Hellenistic and Roman times, however, they do not represent a fully excavated funeral population of its own and with an established chronology and burial sequence. Apart from the reconstruction of find circumstances, the anthropological investigation comprised age and sex determinations, a pathological estimation, and the documentation of metrical and non-metrical characteristics. All this permitted a regional and supra-regional demographic description of this sample from Faiyum and its re-incorporation into the historical and anthropological context.

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