Erschienen: 21.02.2014 Abbildung von Weischenberg | Max Weber und die Vermessung der Medienwelt | 1. Auflage | 2014 | beck-shop.de

Weischenberg

Max Weber und die Vermessung der Medienwelt

Empirie und Ethik des Journalismus - eine Spurenlese

Buch. Hardcover

2014

viii, 416 S. 2 s/w-Abbildungen, Bibliographien

Springer VS. ISBN 978-3-658-03088-9

Format (B x L): 16,8 x 24 cm

Gewicht: 886 g

Produktbeschreibung

Für ihn scheint heute kein Superlativ gewaltig genug: Einer der größten Deutschen aller Zeiten wird er genannt, wichtigster Inspirator und Irritierer. Vielleicht war Max Weber einer der letzten Universalgelehrten. Sein Werk blieb rätselhaft. Doch er hinterließ eine Vielzahl einprägsamer Begriffe und Formeln: Idealtypus, Charisma, die harten Bretter, die der Politiker bohren muss – und vor allem die ‚Entzauberung der Welt’. Zu den Themen seiner Analyse der modernen Gesellschaft gehörten auch Presse und Öffentlichkeit. Das große empirische Projekt, welches er 1910 der deutschen Soziologie zur Vermessung der Medienwelt in die Wiege gelegt hatte, scheiterte. Seine Anregungen aber haben sich seither weltweit in den Diskursen über Medien und Journalismus und deren (Verantwortungs-)Ethik niedergeschlagen. In dieser Studie werden die Ergebnisse einer detaillierten Spurenlese präsentiert, die erstmals mit bibliometrischen Methoden durchgeführt wurde. Sie bedeutet eine Bestandsaufnahme zum Journalismus und seiner Erforschung - 100 Jahre nach Weber. Der Autor Dr. Siegfried Weischenberg ist seit mehr als drei Jahrzehnten als Professor an Universitäten im In- und Ausland tätig; er hat zahlreiche große empirische Studien zum Journalismus durchgeführt. Bei Springer VS publizierte er u.a. 2012 das Buch „Max Weber und die Entzauberung der Medienwelt“: „Man liest die 400 Seiten dieses großformatigen Buches. fasziniert. Mit einem oft geradezu erzählerischen Duktus, sprechenden Zitaten, Assoziationen kultureller Bildung, munteren Polemiken, lockeren Formulierungen und einer jargonlosen Sprache bereitet Weischenbergs Buch eindeutig mehr Vergnügen als die real existierende Fachprosa. Die Lektüre vermittelt. einen ganzen Kosmos von Ideen und Entwicklungen zu Max Weber und seiner Rezeption.“  Wolfgang R. Langenbucher (in: H-Soz-u-Kult) „.ein imposantes, voluminöses Opus …, das sicherlich zu den theoretischen, disziplinhistorischen Pfeilern der Disziplin werden wird … Dabei beeindruckt Weischenberg mit imposantem, auf den Punkt gebrachtem Wissen, dessen Aneignung man nicht zuletzt Jüngeren nahelegen möchte.“ Hans-Dieter Kübler (in: MEDIENwissenschaft)

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