Erschienen: 31.01.2006 Abbildung von Wagner | Das württembergische Hoforchester im 19. Jahrhundert | 2006 | Untersuchungen zur Anstellungs... | 8

Wagner

Das württembergische Hoforchester im 19. Jahrhundert

Untersuchungen zur Anstellungspraxis

lieferbar, ca. 10 Tage

2006. Buch , Buch. 364 S. 17 s/w-Abbildungen

Kovac. ISBN 978-3-8300-2192-6

Das Werk ist Teil der Reihe: Studien zur Musikwissenschaft; 8

Produktbeschreibung

Bislang unveröffentlichte Dokumente bilden die Grundlage dieser sozialgeschichtlichen Darstellung. Zum ersten Mal wird hier innerhalb einer reichen Überlieferung des Materials ein Quellenbestand gründlich und vollständig ausgewertet, der für die sozialgeschichtliche Forschung an herausragender Stelle steht: die Personalakten der Stuttgarter Hoforchestermusiker.

Die Monographie gibt einen Einblick in Funktionsweise und Strukturen eines Hoforchesters: Wie funktionierte der Betrieb unter dem Blickwinkel von Anstellungsverfahren: Wie kamen die Berufungen von Musikern zustande? Welche Bewerbungswege gab es für potentielle Anwärter? Wie war deren erforderliche Ausbildung? Wer hatte bei Einstellungen maßgeblich mitzusprechen? Wie war das Procedere? Es wird ein anschauliches Bild des Innenlebens eines Hoforchesters im 19. Jahrhundert entworfen. Anstellungsvorgänge sind Teil des Prozesses, der sich mit der Herausbildung und Etablierung eines öffentlichen Musiklebens abspielt. Der Leser erfährt den Wandlungsprozeß des Königlich Württembergischen Hoforchesters zu einem bürgerlich geprägten städtischen, modern strukturierten Klangkörper.

Das Buch liefert eine komplette Edition unbekannter Quellen, stellt somit einen unschätzbaren Fundus an Material zur Hoftheatergeschichte dar: Die Personal-Listen liefern viel Neues zum Werdegang einzelner, auch namhafter Musiker sowie zur internationalen Verflechtung von Hofkapellen. Weitere Besonderheiten: eine Liste aller im 19. Jahrhundert nachgewiesenen Hofkapellmusiker und eine Tabelle des Orchesterbestandes der Stuttgarter Hofkapelle im 19. Jahrhundert, der hier zum erstenmal auf eine bisher noch nicht dagewesene chronologische Dichte gebracht wurde.

Das Werk beschließen Zeugnisse einer für das Württembergische Hoforchester einzigartigen Einrichtung, dem Musikinstitut im Stuttgarter Waisenhaus: Stundenpläne, Musikinstrumenten-Inventar, thematischer Katalog der Musikalien u. a.
Nach fast einhundert Jahren liegt hiermit eine moderne Monographie vor, die auf den Akten des Hoftheaters beruht. Somit füllt sie eine Lücke in der Erforschung und Neubewertung des Hoftheaterlebens im 19. Jahrhundert.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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