Erschienen: 31.07.2017 Abbildung von Voss | ForschungsCluster 5. Die Geschichte der Abteilung Kairo des DAI im Spannungsfeld deutscher politischer Interessen | 1. Auflage | 2017 | beck-shop.de

Voss

ForschungsCluster 5. Die Geschichte der Abteilung Kairo des DAI im Spannungsfeld deutscher politischer Interessen

Band 2, 1929 - 1966

lieferbar (3-5 Tage)

Buch. Softcover

2017

256 S

VML Verlag Marie Leidorf. ISBN 978-3-86757-396-2

Format (B x L): 22 x 30.1 cm

Gewicht: 1143 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Menschen - Kulturen - Traditionen

Produktbeschreibung

Die jüngere Geschichte der Abt. Kairo reiht sich nahtlos in die Gesamtgeschichte des Instituts über drei politische Systeme ein. Zugleich zeigt sich die Eigendynamik einer Auslandsabteilung, die sich aus den Verhältnissen im Fach, personellen Konstellationen und Netzwerken sowie Rahmenbedingungen im Gastland ergab. 1929 wurde das Deutsche Institut für Ägyptische Altertumskunde in Kairo unter Ludwig Borchardt durch die neue Abteilung Kairo des DAI unter dem katholischen Priester und Ägyptologen Hermann Junker ersetzt, der gut vernetzt und auf Prähistorie spezialisiert war. Mit neuen Fragestellungen nach Herkunft, "Wesen" und "Rasse" der Altägypter fand eine Hinwendung zum Zeittrend der "Ursprungsforschung" statt. Die Machtübernahme von 1933 bewirkte die Politisierung der schon zuvor deutsch-national beeinflußten Abteilung. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde deutscher Besitz in Ägypten beschlagnahmt, darunter das Kairener Institut und das Deutsche Haus in Theben. 1955/56 wurde die Abteilung unter Hanns Stock wiedereröffnet, war aber bis zum Sechstagekrieg 1967 weiter den Wechselfällen der Nahostgeschichte unterworfen. The more recent history of the Cairo Department smoothly fits within the overall history of the institute during three political systems. At the same time, the internal dynamics of this foreign department become visible, which resulted from the conditions in the research subject, staff constellations and networks, and the basic parameters in the host country. In 1929, the Deutsches Institut für ägyptische Altertumskunde in Kairo under Ludwig Borchardt was replaced by the new Abteilung Kairo of the DAI under the Catholic priest and egyptologist Hermann Junker who was well connected and specialised in prehistory. With the new approaches of origin, "character", and "race" of the ancient Egyptians, researchers followed the time trend of an "exploration of origins". Hitler's seizure of power in 1933 resulted in a politicisation of the department already under a German-nationalist influence before. With the beginning of World War II, German property in Egypt was confiscated, amongst this the institute at Cairo and the German House at Thebes. In 1955/56 the department was re-opened under Hanns Stock, but experienced the vicissitudes of Near Eastern history until the Six-Day War in 1967.

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