Erschienen: 31.05.2012 Abbildung von Strobel | Unternehmensplanung im Spannungsfeld von Ratingnote, Liquidität und Steuerbelastung | 2012 | 90

Strobel

Unternehmensplanung im Spannungsfeld von Ratingnote, Liquidität und Steuerbelastung

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2012. Buch. 246 S. 74 s/w-Abbildungen, 32 s/w-Tabelle. Softcover

Kovac. ISBN 978-3-8300-6202-8

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 312 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Finanzmanagement; 90

Produktbeschreibung

Das Inkrafttreten der Regelungen von Basel II stellt einen Wendepunkt in der Kreditbepreisung dar. Die Eigenkapitalhinterlegung der Banken für Kredite ist nicht mehr pauschal geregelt, sondern sie ist abhängig von der Bonität der Kreditnehmer. Die für die Bank entstehenden bonitätsabhängigen Kosten eines Kredites werden an die Kreditnehmer weitergegeben. Der Mittelstand, um den es in der Analyse vorrangig geht, ist bei der Kreditbeschaffung fast ausschließlich auf Banken angewiesen und muss sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen und auch einstellen können.
Diese Ausgangslage liefert den Grund für die zentrale Fragestellung der Untersuchung. Kann die in der Vergangenheit meist praktizierte rein steueroptimierte Bilanzgestaltung noch ein Gestaltungsansatz für den Mittestand sein oder muss nicht vielmehr ein Op-timum bezogen auf Cash Flow, Gewinn, Unternehmenswert, Steuerzahlung und Ratingnote betrachtet werden.
Der Unternehmer bräuchte eigentlich zwei Bilanzen: eine „Gute“ für die Bank um günstige Kredite zu erhalten und eine „Schlechte“ für das Finanzamt, um weniger Steuern zu zahlen.
Da dies nicht gangbar ist, war es das Ziel des Autors ein Unternehmens­planungsmodell zu entwickeln, welches das Zusammenspiel der konkurrierenden Ziele Ratingverbesserung, Senkung der Steuerlast und Steigerung der Liquidität abbildet. Von besonderem Interesse ist dabei die Wirkungen des planerischen Handelns nicht nur qualitativ zu analysieren, sondern auch konkret zu quantifizieren. Als Ratingmodell für die Planung wurde ein statistisch-empirisches Bilanzrating auf Basis einer logistischen Regression und parallel dazu eine Liquiditätssimulation gewählt. Die Kombination der beiden völlig unterschiedlichen Ratingansätze ist nicht nur wissenschaftlich ein neuer Weg, sondern sicherlich auch ein Ansatz für die praktische Umsetzung der am Markt befindlichen Unternehmensplanungssysteme.

Autoren

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